U19 und U17 enttäuschen in der Halle
Bei den Topturnieren in Lemgo (U19) und Gaildorf (U17) kamen die Leistungsmannschaften des KSC nicht über eine Statistenrolle hinaus. Die U19 landete lediglich auf dem neunten Rang, für die U17 war bereits nach der Vorrunde Schluss.
Von David Ruf
Die U19, die am Wochenende von Tim Walter betreut wurde, konnte immerhin gegen Werder Bremen gewinnen und ein Unentschieden gegen den 1. FC Köln einfahren. Das Spiel um den achten Platz verlor man gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:3. Lediglich die Defensivakteure Rutz und Charrier konnten voll überzeugen, der restliche Kader zeigte sich bemüht und im Vergleich zur Vorwoche auf jeden Fall verbessert.
Noch schlechter erging es der U17 von Trainer Wilfried Trenkel. Beim Topturnier in Gaildorf konnte das Team in keinem Spiel überzeugen und holte lediglich ein Unentschieden gegen Trelleborg. Viel zu harmlos zeigten sich die Jungs um Kapitän Sebastian Schiek und mussten erkennen, dass ohne Kampf und Spielwitz gegen die anderen Teams nicht zu bestehen ist.
Dass es beide Mannschaften besser können haben sie in Mulfingen (2.Platz U19) und Aalen (3.Platz U17) bewiesen. Am letzten Turnierwochenende können nun beide Mannschaften beweisen, dass sie ihre gemachten Erfahrungen positiv umsetzen können. Die U19 hat gleich zwei Turniere. Zu einem steht das von Vizepräsident Michael Steidl betreute heimische Topturnier in Linkenheim an, das mittlerweile zu den besten Turnieren im Süden zählt, zum anderen gibt es seit Jahren ein „Stelldichein“ der Westmannschaften in Plettenberg (Sauerland). Die U17 muss zum Keramikcup nach Monterbaur, das ebenfalls zu den Highlights der Turnierszene gehört.
Jugendkoordinator Markus Kauczinski sieht die Turnierwochenenden positiv: „Wir pflegen unsere Turnier, denn die Hallenspiele sind Teil der Ausbildung und nicht nur Budenzauber. Die Spieler können bei den Turnieren richtig viel lernen. Der Vorteil der Halle ist, dass jeder Fehler im 4 gegen 4 sofort bestraft wird und Spieler sofort die Konsequenz aus ihren Fehlern spüren, was im Feld nicht immer so ist.“











