U19 siegt trotz schwacher Leistung gegen die roten Teufel

aKAdemie von David Ruf

Am Mittwoch waren die roten Teufel im Wildpark zu Gast. Vor 150 Zuschauern entwickelte sich keine gute Bundesligapartie. Der KSC versuchte zu Beginn den Gast aus Lautern unter Druck zu setzen, begann gefällig, konnte allerdings keinerlei Torgefahr entwickeln.

So dauerte es bis zur 30 Minute, eh sich im Spiel etwas tat. So trudelte zunächst ein Lauterer Freistoß durch den KSC 16er ohne einen Abnehmer zu finden. Kurz darauf konnte sich Albrecht gut am Strafraum in Szene setzten, sein Linksschuss strich aber am Tor vorbei. Kurz darauf musste Twardzik das erste Mal für den KSC eingreifen. FCK Mittelfeldspieler Himmel hatte aus 20 Meter abgezogen. Die größte Chance in Führung zu gehen hatten die Gäste kurz vor der Pause. KSC Abwehrchef Fixel köpfte einen Lauterer Freistoß ins Zentrum, der Ball fiel einem FCK-Stürmer vor die Füße, sein Schuss aus kürzester Distanz konnte Twardzik zur Ecke lenken. Mit dem Pausenpfiff hätten die Hausherren ebenfalls in Führung gehen können. Fixel hatte nach innen gepasst, Albrecht zögerte allerdings zu lange beim Abschluss und vertändelte den Ball  im gegnerischen Fünfer.

Nach der Pause versuchte der KSC etwas mehr Druck zu entwickeln, spielte gradliniger nach vorne und erarbeitete sich ein leichtes Übergewicht. Mitte der zweiten Hälfte setzte der zuvor eingewechselte Pavkovic das erste Ausrufezeichen für den KSC. Sein Knaller aus gut 20 Metern traf allerdings nur das Lattenkreuz. In der 72. Minute fiel dann doch noch das erlösende 1:0 für den KSC. Schoch flankte den Ball von links ins Zentrum. Jones verpasste die Flanke zwar noch. Am zweiten Pfosten nahm Pavkovic den Ball an und bediente den heranstürmenden Albrecht mustergültig. Dieser machte es diesmal besser als noch vor der Pause und vollendete zum Führungstreffer für den KSC. Kurz darauf hatte Albrecht sogar noch die Möglichkeit frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen, sein Schuss ging allerdings knapp am Tor vorbei. Kurz vor dem Ende musste Twardzik noch einmal all seine Klasse unter Beweis stellen, als er einen fulminanten Schuss von FCK Stürmer Pfrengle über die Latte lenkte. Quasi mit dem Schlusspfiff erzielte der KSC sogar noch das 2:0. Hassel war bei einem Konter zu Fall gebracht worden. Schoch ließ sich die Chance nicht entgehen, fand die Lücke in der Lauterer Mauer und erzielte den Endstand.

„Wir haben heute mit Sicherheit kein gutes Bundesligaspiel gesehen. Dafür haben beide Mannschaften zu wenig Fußball gespielt. Nach dem Dauerregen war auf dem Platz vielleicht auch nicht wirklich viel mehr möglich, aber ich bin doch enttäuscht über die fußballerische Leistung meiner Mannschaft. Wir standen zwar gut, haben nicht viel zugelassen, aber selbst viel zu wenig in die Partie investiert. Vor allem unser Spieltempo war unterirdisch. Alles in allem haben wir am Ende doch etwas glücklich gewonnen und wir können uns bei unserem Keeper bedanken, der uns in der ersten Halbzeit einmal und kurz vor dem Ende noch einmal den Sieg festgehalten hat“, zeigte sich Trainer Böhm nicht zufrieden mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft.


Match
Center