U19 siegt im Nachholspiel
Zweimal musste die Partie der U19 beim SSV Jahn Regensburg abgesagt werden, doch im dritten Anlauf am Donnerstag konnte das Spiel nun stattfinden. Am Ende siegte der KSC mit 3:0.

Pünktlich zur Anreise am Mittwoch hatte es an der Donau angefangen zu regnen und bis zum Spielende am frühen Donnerstagnachmittag nicht mehr aufgehört. Entsprechend schwer zu bespielen war auch der Rasen im Regensburger Nachwuchsstadion.
Der KSC versuchte von Beginn an für klare Verhältnisse zu sorgen und hatte durch Albrecht nach wenigen Minuten bereits zwei klare Gelegenheiten, scheiterte jedoch am gut aufgelegten Regensburger Keeper. Besser machte es Rupp in der 16. Minute, als er von nach schönem Zusammenspiel mit Albrecht frei vor dem Tor auftauchte und überlegt zur 1:0-Führung für die Gäste einschob. Nach dem Tor verflachte die Partie deutlich und Regensburg erkämpfte sich kurzfristig mehr Spielanteile, allerdings ohne große Torgefahr. Die gab es kurz vor der Pause wieder auf der anderen Seite. Nach einer Ecke tauchte Jones plötzlich zwei Meter frei vor dem Tor auf, konnte den Ball per Kopf aber nicht am wieder gut parierenden Jahn-Keeper vorbei bugsieren.
Im zweiten Spielabschnitt steigerten die Hausherren deutlich ihr Engagement und versuchten sich fortan gegen die drohende Niederlage zu wehren. So kamen sie in der Folge auch das ein oder andere Mal gefällig vors Karlsruher Tor, die Schüsse gingen allerdings allesamt am Gehäuse vorbei. Die größte Chance bot sich Regensburg zehn Minuten nach Wiederbeginn. Der Freistoß ging aber in die KSC-Mauer. In der 60. Minute dann ein „Hallo Wach“ für den KSC: KSC-Abwehrchef Keusch spielte einen kapitalen Fehlpass und leitete so eine gute Konterchance für Regensburg ein. Der Ball kam ins Zentrum und der herausstürmende Twardzik kam einen Tick zu spät und brachte den Regensburger Angreifer im Strafraum zu Fall. Den fälligen Strafstoß hielt Twardzik super und bewahrte so sein Team vor dem Ausgleich. Jetzt investierte der KSC wieder mehr ins Spiel - zudem brachte Trainer Böhm Schmitt für Schoch - und hatte fortan wieder mehr Struktur im Spiel. Fixel war es, der das vorentscheidende 2:0 mit einem herrlichen Diagonalpass auf Albrecht einleitete. Albrecht ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte ganz cool. Jetzt war die Regensburger Gegenwehr gebrochen, der KSC kontrollierte das Spielgeschehen und in der letzten Minute erzielte Malsam das 3:0. Hasel hatte sich im Strafraum durchgesetzt und mustergültig quergelegt, so dass Malsam nur noch einschieben musste.
„Am Ende war es sicherlich ein verdienter Sieg. Wir waren die bessere Mannschaft. Die Platzverhältnisse sind uns aber auf keinen Fall entgegen gekommen“, kommentierte Böhm den Pflichtsieg in der Fremde. „Wir müssen einfach vor der Pause das zweite und dritte Tor machen, dann wird das hier schon früher eine klare Sache. Wenn der Elfmeter reingeht, kann es aber auch ganz schwer werden und vielleicht sogar schief gehen. Da hatten wir dann einfach mal das Glück auf unserer Seite. Aber über eine ganze Saison gleicht sich so etwas immer aus. Ich bin froh, dass wir weiterhin Druck auf Mainz ausüben können. Jetzt wartet am Sonntag um 13.00 Uhr der 1. FC Nürnberg im Wildpark auf uns. Dort haben wir sehr, sehr unglücklich verloren. Wir wollen das natürlich wieder gut machen und weiter auf einen Ausrutscher unserer Konkurrenz hoffen.“











