U19: Niederlage gegen den FSV Frankfurt
Die U19 des KSC blieb auch im dritten Spiel ohne Punktgewinn. Gegen den FSV Frankfurt gab es am Samstag eine 2:3 Niederlage.

Schon ganz früh in der Partie kam für die Karlsruher am Samstagmittag im Wildpark die kalte Dusche. Nach gerade einmal drei Spielminuten versenkte Frankfurts Mittelstürmer Niklas Zulcian den Ball aus halbrechter Position unhaltbar im linken Winkel. Überhaupt machte der FSV von Anfang an viel Druck, wodurch sich eine flotte Anfangsphase entwickelte. Allerdings gingen die Gäste, die sehr hoch standen, mit ihrer Abseitsfalle auch ein gehöriges Risiko ein, das von KSC-Angreifer Daniel Schiek zum 1:1-Ausgleich bestraft werden sollte (10.).
Die Tormusik im Wildpark war noch nicht verstummt, als sich plötzlich erneut eine riesige Jubeltraube um den Frankfurter Zulcian bildete. Dieser hatte sich beim Anstoß die Kugel geschnappt und vom Mittelkreis aus einen Distanzschuss abgegeben. KSC-Keeper Wellenreuhter war in dieser Szene nicht auf der Höhe des Geschehens und musste dann machtlos mit ansehen, wie sich das Spielgerät über ihn in den Kasten senkte. Nach diesem Schock entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams. Der KSC drängte auf den erneuten Ausgleich, musste jedoch in der 20. Minute den nächsten Rückschlag hinnehmen. Nach einer Ecke für die Heimmannschaft fuhren die Hessen über den flinken Yuki Nakagawa einen Konter, den dieser auch letztlich zum 1:3 aus Karlsruher Sicht abschloss. Bitter für die Jungs von Trainer Marco Wildersinn, dass sie in der Folgezeit immer wieder ins Abseits liefen und ihnen so einige gute Tormöglichkeiten genommen wurden.
Kurz vor der Halbzeitpause wurden ihre Angriffsbemühungen dann doch belohnt. Zum wiederholten Mal ging die Abseitsfalle des FSV nicht auf, sodass wieder Daniel Schiek alleine vor dem Frankfurter Gehäuse auftauchte und mit seinem dritten Saisontor zum 2:3-Halbzeitstand verkürzte (44.).
In den zweiten 45 Minuten gewann die Partie mehr an Härte, was sich in manch groben Fouls und vielen Unterbrechungen widerspiegelte. Beide Teams hatten die Chancen weitere Treffer zu erzielen. Die Gäste waren vor allem nach Ecken immer wieder brandgefährlich, doch letztlich konnten sie kein Kapital daraus schlagen. Die Karlsruher ihrerseits vergaben ihre teils hundertprozentigen Chancen auf den Ausgleich ziemlich unglücklich, wie Lukas Barth der frei vor dem Tor einen Kopfball nur um Haaresbreite am Pfosten vorbeisetzte (70.).
Zuschauer, Trainer und Spieler haderten sehr mit diesen vergebenen Großchancen. In der 82. Minute kassierte Frankfurts Kapitän Kirchhoff noch die Gelb-Rote Karte, ebenso wie der Karlsruher Tim Grupp in der Schlussminute.
Am Ende stand für den KSC eine ziemlich unglückliche 2:3-Heimniederlage gegen den FSV Frankfurt. Doch obwohl man mit dieser Niederlage am Tabellenende bleibt, geht man optimistisch ins nächste Spiel am kommenden Wochenende. Dann trifft die Mannschaft im Baden-Württemberg-Derby auf den Nachwuchs des VfB Stuttgart.
Aufstellung: Wellenreuther - Amon, Bauer (84. Weiss) , Bangerl, Kostic - Brechtel (89. Gotovac), Berecko (60. Toker), Kleinert, Schiek, Grupp - Barth
Trainer: Wildersinn Co-Trainer: Karrouchy, Kritzer











