U19 mit sehenswertem Spiel

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Trotz einer sehenswerten Leistung unterlag die U19 des KSC am Sonntagmittag beim SC Freiburg mit 2:4. Die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber fiel erst in der letzten Viertelstunde des Spiels.

In der Neuauflage des DFB Pokalfinals zog die U19 am Sonntagmittag erneut den Kürzeren und verlor mit 2:4 beim SC Freiburg. Die Breisgauer sind mit diesem Sieg ins Halbfinale der deutschen Meisterschaft eingezogen. Doch bis es soweit war, mussten die Gastgeber lange zittern, denn die KSC Elf präsentierte sich gut erholt von der Niederlagenserie und zeigte ein gutes Spiel. Erst in der Schlussviertelstunde zeigten die Freiburger ihre Klasse und konnten mit zwei Distanzschüssen für die Entscheidung sorgen.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, nach einer Ecke des KSC und einem langen Befreiungschlag war Kapitän Abele nicht im Bilde und ließ Timo Waslikowski das 1:0 erzielen. Doch die KSC Elf ließ sich nicht unterkriegen erst traf Brosinski mit einem schönen Schlenzer den Pfosten, dann war es Matthias Fetsch, der nach einem seitlichen Freistoß Torwart Braun überlistete. In der Folgezeit zeigten beide Mannschaften herrlichen Tempofußball, es waren aber erneut die Freiburger, die in Führung gingen.Nach einem Fehler im Spielaufbau konnte einen schnellen Konter Daniel Schwaab abschließen. Doch noch vor der Pause schlug der KSC zurück, Lars Stindl krönte ein Solo, in dem er noch den Torwart ausspielte und einschob.

Die zweite Hälfte begann mit gegenseitigem Abtasten, wobei es immer wieder zu gefährlichen Situationen in beiden Strafräumen kam. Es dauerte bis zur 74.Minute, ehe die Breisgauer die Vorentscheidung herbei führten. Daniel Schwaab zog aus der Distanz ab und zehn Minuten später war es Roth , der mit einem ähnlichen Sonntagsschuß die endgültige Entscheidung besiegelte. Zwar versuchte der KSC weiter anzurennen, aber leider ohne Erfolg. Trotzdem zeigte die U19 nach den letzten Niederlagen einen deutlichen Aufwärtstrend, wie auch Trainer Markus Kauczinski seinen Jungs eine gute Leistung bescheinigte: "Beide Mannschaften haben ein tolles Spiel mit richtig schönen Toren gezeigt, am Ende haben die Freiburger ihre individuelle Klasse durch die zwei tollen Distanzschüsse bewiesen. Wir gehen hier heute erhobenen Hauptes aus dem Spiel."

Im letzten Spiel der Serie kommt am Sonntag um 11:00 der 1.FC Nürnberg in den Wildpark, dort will die KSC Elf wieder Boden gut machen, den mittlerweile ist man auf den siebten Platz abgerutscht. Ob der komplette Kader zur Verfügung steht, ist noch nicht sicher, da schon die ersten U19 Spieler in den Amateuren Erfahrung sammeln, so haben Sebastian Fischer und Umut Kaya die erste Regionalligaluft von Beginn an geschnuppert und einen ordentlichen Eindruck hinterlassen.

Im Abstiegsrennen sind Vorentscheidungen gefallen. Der dritte Absteiger wird am letzten Spieltag ermittelt, Trier und Regensburg sind bereits abgestiegen. Die Frankfurter haben die schlechtesten Karten, sie können lediglich die Elf von Aufsteiger TSG Hoffenheim einholen, die allerdings mit Eintracht Trier eine lösbare Aufgabe vor der Brust hat und auf einen Ausrutscher der Kraichgauer hoffen muß.


KSC: Moritz, Abele, Charrier, Krebs, Müller (80.Rittmaier), Enzenhofer (75.Kaya), Neziray (75.Stikel), Stindl, Brosinski, Fetsch, Kuday


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