U19 mit Remis gegen Ulm
Auch im Heimspiel gegen den SSV Ulm 1846 blieb der U19 des KSC der lang ersehnte Dreier verwehrt. Zwar hat man in sieben Partien nur einmal verloren, allerdings auch nur einmal gewonnen und stellt mit fünf Unentschieden das Team mit den meisten Punkteteilungen.

Von David Ruf
Dabei macht ein Blick auf das Torverhältnis auch klar wo es hakt, denn mit 4vier Gegentreffern hat man die zweite beste Abwehr, aber mit den fünf erzielten Treffern rangiert man auch ganz hinten beim Vergleich der Sturmreihen. So musste man sich auch gegen die Ulmer mit einem 1:1 zufrieden geben und das obwohl man gerade in der ersten Halbzeit hochkarätige Chancen herausspielte.
Alles begann nach Maß, bereits in der zweiten Spielminute konnte Daniel Brosinski einen direkten Freistoß verwandeln. Danach spielte das Team von Markus Kauczinski und Tim Walther guten Fußball und erspielte sich gute Chancen, doch Matthias Fetsch konnte zweimal nach schöner Vorlage von Daniel Brosinski aus fünf Metern den Ball nicht im Gehäuse unterbringen und Thorben Stadler traf nach schönem Distanzschuss nur die Latte.
Wer nun glaubte, dass die KSC-Elf nach der Halbzeit so weiter spielte, sah sich getäuscht. In der 50.Minute fiel der Ausgleich und statt in Ruhe weiterzuspielen, agierte das Team viel zu hektisch und taktisch undiszipliniert, so dass die Ulmer Spatzen immer besser ins Spiel fanden. Die beste Chance der zweiten Halbzeit hatte erneut Fetsch, der aus naher Distanz den Ulmer Torwart anköpfte. Letztlich spricht auch Trainer Kauczinski erneut von einem gerechtem Remis: „Wir können im Moment leider ein Spiel nicht durchspielen, wir verlieren irgendwann die Kontrolle und geben das Heft aus der Hand. Taktisch war die zweite Halbzeit ganz schwach, wir wollten mit der Brechstange ein Tor erzielen, dabei war die erste Hälfte gut. Und letztlich müssen wir durchschlagskräftiger im Sturm werden, ein Stürmertor nach sieben Spielen ist zu wenig.“
Es folgt zunächst ein spielfreies Wochenende mit einem Freundschaftsspiel gegen die Eintracht aus Frankfurt, dann folgt das Auswärtsspiel bei den spielstarken Freiburgern, die in der momentanen Verfassung des KSC-Teams haushoher Favorit sind. Und auch Trainer Kauczinski macht sich Sorgen: „Wir haben ein schweres Restprogramm gegen die Top-Teams der Liga und müssen uns gehörig steigern, wenn wir die Großen ärgern und den Abstand nach unten bewahren wollen“.
KSC: Moritz, Dauenhauer, Müller, Becker, Stadler, Rutz, Stindl, Knorn (65. Aral), Brosinski, Keppel (70.Reith), Fetsch (80.Bieber)











