U19 erkämpft Auswärtspunkt bei starken Löwen

aKAdemie von David Ruf

Unterm Strich gerecht mit 2:2 trennten sich die U19 des KSC und des TSV 1860 München am gestrigen Tag der Deutschen Einheit. Am Ende der Partie stand beiden Mannschaften die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben und beide Teams wussten nicht ob sie lachen oder weinen sollten.

In dieser sehr schnellen und abwechslungsreichen Partie begann der KSC stark und dominierte spielerisch die erste Halbzeit. Zwar hatten die kleinen 60er die erste große Chance nach sechs Minuten, doch Scheffler scheiterte an Torsteher Jens Bodemer. Fast im Gegenzug die Führung des KSC: Sahin Aygünes holte sich einen langen Ball im 16er der Löwen und konnte fast von der Seitenauslinie ins leere Tor lupfen. Von nun an bestimmte der KSC das Spiel und ließ die Löwen nicht ins Spiel finden. Klare Chancen waren aber leider Mangelware, weil die letzte Flanke oder Pass zumeist nicht genau ankam. Lediglich im Gewühl nach einer Stadler-Ecke retteten die Löwen auf der Linie.

 

Nach der Halbzeit nun ein ganz anderes Bild, wie ausgewechselt kamen die Mannen um Trainer Claus Schromm aus der Kabine und drängten des KSC nun in die eigene Hälfte. Viel zu früh verloren die Jungs um Kapitän Sebastian Rutz nun die Bälle und so kam es wie es kommen musste. Ein Doppelschlag in der 60. und 63. Minute durch Hosiner brachte die Führung für die Gastgeber. Durch die Einwechslung von Feist und Kern von Trainer Kauczinski  wurde das Spiel des KSC nun aber wieder belebt und es begann ein offener Schlagabtausch, der seinen Höhepunkt im schönsten Tor des Tages hatte. Nach einem Pass von Kern auf Dulleck legte dieser per Hacke auf Bieber, der ins lange Eck abschloss. Danach versuchten beide Mannschaften noch den Siegtreffer zu erzielen, was aber nicht mehr gelang.

 

Freude wollte bei beiden Teams nicht aufkommen, zu intensiv und Kräfte raubend war die Partie, bei der wahrscheinlich ein gerechtes Unentschieden herauskam. Trainer Kauczinski war im Großen und Ganzen mit dem Auftreten seiner Mannschaft zufrieden: „Die erste Halbzeit war klasse, dann hat uns 60 über rollt, da müssen wir mehr dagegenhalten. Wir sind dann aber wieder gekommen und haben eine tolle Moral gezeigt. Wir haben in Stuttgart und München insgesamt vier Auswärtspunkte eingefahren, das kann sich sehen lassen! Am Samstag wird es wieder ganz schwer gegen die Greuther aus Fürth, aber auch da wollen wir was holen.“

 

Am Ende dieser englischen Woche kommt nun die punktgleiche SpVgg Greuther Fürth, die bisher eine hervorragende Saison spiet und erst in der Nachspielzeit gegen die Bayern aus München verloren hat. Das Spiel beginnt am Samstag um 13 Uhr auf Platz zwei des Wildparkstadions.


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