U18 scheitert erst im Finale
In dem gut besetzten U18-Turnier in Hergiswil am Vierwaldstädtersee in der Schweiz konnten die Jungs von Trainer Argirios Giannikis und Co-Trainer Jürgen Ziegelmeir nach einer durchwachsenen Vorrunde den zweiten Turnierplatz erringen.
Im Viertelfinale konnte in einem sehr temporeichen Spiel der Titelverteidiger FC Sochaux im Elfmeterschiessen bezwungen werden. Dabei parierte Torhüter Kevin Rombach drei Elfmeter.
Im Halbfinale traf man auf den Schweizer A-Junioren Meister Young Boys Bern. Nachdem die erste Halbzeit den Schweizern gehörte, konnte man sich in der zweiten Halbzeit vom Druck befreien und bestimmte zunehmend das Geschehen. Etliche Chancen konnten nicht verwertet werden und ein erzieltes Tor wurde leider nicht anerkannt, so dass dieses Spiel wiederum torlos endete. Auch diesmal konnte Schlussmann Kevin Rombach drei Strafstösse im fälligen Elfmeterschiessen parrieren und sicherte somit seinem Team den Finaleinzug.
Dort traf man auf Grasshoppers Zürich. Das Spiel endete nach der regulären Spielzeit 1:1 und ging in die Verlängerung. Torschütze für den KSC war Maximilian Albrecht nach toller Vorarbeit von Devin Cillidag. In der Verlängerung war der KSC die tonangebende Mannschaft und konnte zwischenzeitlich durch Pascal Hüll und Maximilian Albrecht mit 3:1 in Führung gehen. Wer aber dacht,e dies sei der Turniersieg wurde eines besseren belehrt. Die Züricher drehten noch einmal auf, brachten die Karlsruher Defensive mit langen Bällen in Verlegenheit und schafften noch den Ausgleich. Im Elfmeterschiessen hatte der KSC dieses Mal das Nachsehen und die Grasshoppers konnten den Turniersieg feiern.
Trainer Giannikis zog trotz der Finalniederlage ein positives Fazit. „Wir haben uns in einem Top-Turnier gegen tolle Gegner achtbar aus der Affäre gezogen und guten Fußball gespielt. Vor allem im Defensivverhalten haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Natürlich darf man aber eine 3:1-Führung bei noch 7 ausstehenden Minuten nicht aus der Hand geben. Da dürfen wir uns in Zukunft nicht mehr so naiv anstellen.“











