U17 verspielt 2:0-Führung
Leider musste sich die U17 am vergangenen Wochenende mit einer vermeidbaren 2:3-Niederlage gegen die SpVgg Greuther Fürth geschlagen geben.

Der Karlsruher SC fand schwer in die Partie. Erst nach knapp 15 Minuten stabilisierte sich die neuformierte U17 und das Spielgeschehen wurde attraktiver. Das Engagement der Blau-Weißen sollte prompt belohnt werden. Nach einem Foulspiel an Stürmer Martin Mehlem ertönte ein Pfiff. Folgerichtig entschied Schiedsrichter Steven Greif auf Foulelfmeter. Demarveay Sheron schnappte sich das runde Leder und verwandelte sicher zur 1:0-Führung (25.). Das Trainerteam und die mitgereisten Zuschauer bejubelten noch das Tor der Karlsruher, da zappelte der Ball schon ein zweites Mal im Netz. Vorausgegangen war ein langer Ball von Torwart Levin Progl auf Jannik Dehm, der den Ball per Kopf in den Lauf von Tim Ronecker verlängerte. Dieser schnappte sich das Spielobjekt und ließ dem Gäste-Keeper keine Chance – 2:0 für den KSC (26.).
Nach dem Rückstand erspielten sich die Fürther einige Chancen, KSC-Keeper Progl hielt seinen Kasten jedoch sauber. Vor der Pause hatten die Karlsruher noch zwei Möglichkeiten durch Evangelos Batsios und Marvin Mehlem auf 3:0 zu erhöhen und das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Beide Spieler scheiterten jedoch am Fürther Schlussmann.
Wer die Badener schon als sicheren Sieger abgestempelt hatte, sollte bitter enttäuscht werden. Nach einem zu rüden Einsteigen im eigenen Strafraum entschied der Unparteiische folgerichtig auf Strafstoß. Die Gastgeber aus Fürth nahmen das Geschenk dankend an und verkürzten auf 1:2 (57.). In der Folgezeit scheiterte Mehlem aus spitzem Winkel am gegnerischen Torhüter. Erneut ließen die Badener eine riesen Chance das Spiel vorzeitig für sich zu entscheiden liegen.
Bis kurz vor Schluss hielt Progl alles von seinem Kasten fern, doch beim 2:2-Ausgleich musste auch er sich chancenlos geschlagen geben (78.). Doch es kam noch schlimmer. D. Sheron bekam nach einem harten Foulspiel die rote Karte und musste vom Feld. Schließlich nahm das Unheil seinen Lauf. Mit dem Schlusspfiff erzielten die Franken den 3:2-Siegtreffer. Ein haltbarer Freistoß segelte auf das Tor von Torhüter Levin Progl zu und lag plötzlich im Netz.
Schlussendlich brachte sich der KSC um die verdienten Lorbeeren und stand am Ende mit leeren Händen da.
„Wir haben es nicht geschafft das Spiel vorzeitig zu entscheiden und wurden kurz vor Spielschluss hart dafür bestraft. Daraus muss die Mannschaft lernen“, so die klaren Worte von Trainer Michael Streichsbier nach dem verkorksten Auftakt.











