U17 verliert erneut
Bei tollem Herbstwetter war die U17 des KSC am Samstag im Sportpark „Rote Teufel“ beim 1. FC Kaiserslautern zu Gast. Das Spiel gegen den aktuellen Tabellenführer der Bundesliga Süd/Südwest war von Beginn an taktisch geprägt und so neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken des Spiels.
Die erste große Chance des Spiels hatte Ilhan, der nach langem Ball frei vor dem herausstürmenden Fioranelli auftauchte, aber zu unentschlossen am leeren Tor vorbeischoss. Kurz daraus zeigte sich auf der Gegenseite das gleiche Bild: Hier war es Renner, der frei vor KSC-Keeper Weis auftauchte, diesen aber im eins gegen eins nicht überwinden konnte. Dann war es wieder der KSC, der durch Hasel nach einer Flanke von rechts nur das Außennetz traf. Und wieder war es auf der anderen Seite kurz darauf Zellner, der aus ähnlicher Position ebenfalls nur das Außennetz traf. Alles in allem hatte der KSC in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile, der Spielstand ging aber in Ordnung.
Zur zweiten Spielhälfte hatte FCK-Trainer Gunter Metz seine Truppe etwas umgestellt und die roten Teufel versuchten in der Folgezeit das Aufbauspiel des KSC etwas früher zu stören. Das Spiel wurde allerdings immer schwächer. Nach einem langen Ball in den KSC-Strafraum schien die Situation in der 51. Minute eigentlich schon geklärt - FCK-Stürmer Zellner stand mit dem Rücken zum Tor und wurde von KSC-Kapitän Keusch abgeblockt. Als Zellner beim Schussversuch ausrutschte, zeigte der Unparteiische zur Verwunderung aller auf den Punkt.
Zellner nahm das Geschenk dankend an und verwandelte zum 1:0 für die Roten Teufel. KSC-Keeper Weis war zwar noch dran, konnte den Ball aber nicht entscheidend ablenken. In der Folgezeit versuchte der KSC zumindest noch den Ausgleich zu erzielen, blieb aber ohne Erfolg. In den Schlussminuten warfen die Blau-Weißen alles nach vorne und so bot sich dem FCK sogar noch die ein oder andere Konterchance. Am Ende konnten sich die Lauterer über einen glücklichen Sieg freuen.
„Derzeit läuft einfach alles gegen uns. Wir spielen gut mit, haben erst sieben Gegentore bekommen, aber schon vier Mal 0:1 verloren. Und wenn der Gegner dann mal kein Tor schießt, dann gibt’s halt mal einen Strafstoß gegen uns. Aber so ist es eben, wenn du oben stehst geht alles leichter. Wir müssen weiter hart arbeiten und dürfen unseren Glauben an die eigene Stärke nicht verlieren. Wenn wir dann mal das erste Tor machen, dann geht es auch wieder bergauf“, so Trainer Böhm sichtlich enttäuscht nach dem Spiel.











