U17 mit Remis gegen Eintracht Frankfurt

aKAdemie von David Ruf

Die U17 des KSC blieb auch im Spiel gegen Eintracht Frankfurt ohne Niederlage und die Zuschauer sahen eine spannende Partie, die erst in der letzten Spielminute entschieden wurde.

Das Team des Trainergespanns Michael Streichsbier und Rene Corsmeier begann das Spiel wie in der vorangegangenen Woche gegen Ulm. Die Spieler versuchten von Beginn an, den Gegner aus Frankfurt unter Druck zu setzen. Allerdings fehlte zum einen anfänglich die Genauigkeit und zum anderen hatten zunächst die meisten Spieler aufgrund eines intensiven Regenschauers doch einige Schwierigkeiten mit der Standfestigkeit. Nennenswerte Chancen waren zunächst Mangelware. Gonas Panneercheluam wurde zwar in der 7. Minute sehr gut in Szene gesetzt, nachdem er bereits den Torwart ausgespielt hatte, wurde er Opfer des nassen Rasens und rutschte mit dem Standbein aus. Kevin Laschuk wurde noch beim Schuss abgeblockt und Ernesto de Santis verfehlte das Tor nur knapp aus 16 Metern. Weitere Chancen innerhalb der ersten 30 Spielminuten konnten jedoch nicht verzeichnet werden. Grund hierfür war, dass beide Mannschaften doch öfter in der Ballannahme Probleme hatten und somit  ein geordneter Spielaufbau unterbunden wurde. Auffällig war auch, dass die KSC-Defensive ihre Risikobereitschaft erhöhte, in dem sie unnötigerweise den Zweikampf auf dem glitschigen Rasen suchte. Dadurch konnte nun der Gast aus Frankfurt schon in der KSC-Hälfte in Ballbesitz kommen und sich erste Chancen erarbeiten. Für große Gefahr sorgte dann in der 31. Minute der Frankfurter Alban Lekay, als dieser aus 25 Meter nur die Latte des KSC-Gehäuses traf. Trotz dieser Großchance ging der KSC aufgrund der höheren Spielanteile anschließend nicht unverdient in Führung. Eine von Ernesto de Santis geschlagene Ecke wurde in der 33. Minute zwar von der Eintracht abgewehrt, aber da diese zum selbigen Spieler abgewehrt wurde, nahm Ernesto de Santis nochmals Maß und seine Flanke konnte Patrick Berecko am langen Posten zum 1:0 verwerten. Der KSC wollte nun nachlegen und in der 38. Minute wäre fast das 2:0 gefallen, aber ein Distanzschuss von Tizian Amon aus 25 Meter ging nur knapp am rechten Torpfosten vorbei. Als fast jeder Zuschauer mit dem Pausenpfiff rechnete, wäre um ein Haar noch der Ausgleichstreffer gefallen. In der Defensive wurde leichtfertig der Ball verloren und ein Frankfurter Stürmer tauchte frei vorm KSC-Torhüter auf. Ihm war es dann zu verdanken, dass durch eine tolle Fußabwehr die KSC-Jungs mit 1:0 in die Pause gingen.

Die zweite Halbzeit begann der KSC mit einem regelrechten Feuerwerk von Großchancen. Zwischen der 41. und 48. Spielminute konnten beim KSC fünf sehr gute Torchancen verzeichnet werden. Aber entweder parierte der Torhüter oder die KSC-Spieler schossen neben oder über das Tor. Wenn man solche Chancen ungenutzt lässt, wird man sehr häufig im Fußball bestraft. So auch geschehen in diesem Spiel. In der 51. Minute konnte ein Frankfurter vor dem KSC-Gehäuse nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Freistoß aus 20 Meter konnte Max Reule mit einer Glanzparade an die Latte lenken, aber da der Ball ins Spielfeld zurück prallte, konnte der Frankfurter Sören Gillich ungehindert zum 1:1 ausgleichen. Fast im Gegenzug wäre der KSC wieder in Führung gegangen, aber wie zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte man freistehend nur das Außennetz treffen. Von nun an jedoch besaßen die Frankfurter die größeren Spielanteile und zweimal musste Max Reule mit Glanzparaden seine Mannschaft vor einem Rückstand bewahren. Lediglich in der 60. Minute sorgte eine Eckball des KSC für Gefahr vor dem Eintracht-Tor, aber der Eckball segelte an allen Spielern vorbei ins Aus. Als jeder Zuschauer mit einem 1:1-Remis rechnete, wurde es nochmals richtig spannend. In der 79. Spielminute wurde ein Angriff über die linke KSC-Seite gestartet und Ernesto de Santis bediente Nikolai Heck mustergültig, der zum viel umjubelten 2:1 vollendete. Jetzt sollte doch wohl nichts mehr passieren, dachten wohl alle Zuschauer, aber kurz vor dem Anpfiff starteten die Frankfurter noch einen Angriff über ihre linke Seite. Da der Frankfurter Spieler nicht angegriffen wurde, konnte dieser ungehindert flanken und fand in der Mitte des 5-Meter-Raums seinen Mitspieler Marc-Oliver Kempf, der aus dem Gewühl heraus das 2:2 erzielte. Anschließend beendeten der gut leitende Referee Leyhr und seine Assistenten die Partie und die KSC-Spieler sanken enttäuscht auf den nassen Rasen.

“Natürlich ist man zunächst enttäuscht, wenn wir erst in der letzten Spielminute den Ausgleich bekommen. Aber über die gesamte Spielzeit betrachtet ist das 2:2 ein gerechtes Ergebnis", so Trainer Michael Streichsbier nach Spielende.

Nach dem ersten Heimspiel in dieser Saison muss die U17 an den beiden kommenden Spieltagen gleich zweimal in der Ferne antreten. Am Samstag, den 21. August ist man um 14.00 Uhr Gast bei der SpVgg Greuther Fürth und reist am Sonntag, den 29. August zum FC Augsburg. Anpfiff dort ist ebenfalls um 14.00 Uhr. Erst am Samstag, den 11. September besitzt die U17 des KSC wieder Heimrecht und empfängt dann um 11.00 Uhr den FSV Mainz 05.

KSC: Reule, Mehlem, Schuster (66. Santamaria), Berecko, Denefleh, Panneercheluam (61. Heck), Amon, Akpo-Guma, De Santis, Laschuk (72. Helbig), Engert (41. Schiek)


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