U17: Bittere 3:4-Niederlage im Badenderby gegen Freiburg

aKAdemie von David Ruf

Nach einem kuriosen Spielverlauf quittierte der KSC die dritte Niederlage in Folge gegen eine starke Freiburger Elf. In den ersten zwanzig Minuten sahen die KSC-Anhänger ein ordentliches Spiel ihrer Mannschaft, die es wieder einmal versäumte in Führung zu gehen und das eigene Spiel und die Nerven zu beruhigen.

Der SC Freiburg gefiel bis dahin durch schnelles Kombinationsspiel aus der eigenen Abwehr heraus, ohne ernsthaft für Gefahr vor dem KSC-Gehäuse zu sorgen. Ab der zwanzigsten Minute gaben die KSC Junioren das Spiel immer mehr aus der Hand und Freiburg erspielte sich in der 25. und 26. Spielminute zwei klare Chancen in Führung zu gehen. Nach einem Eckball in der 28. Minute fiel dann der erwartete Führungstreffer der Gäste durch einen Kopfball und fünf Minuten später sorgten die Freiburger für die verdiente 0:2 Halbzeitführung.

Die KSC-Spieler erschienen nach sehr kurzer Pause wieder auf dem Platz und es hatte den Anschein, als könnten Sie den Wiederanpfiff kaum erwarten, um das Ergebnis zu ihren Gunsten zu korrigieren. Als sich der KSC dann nach kaum fünf Spielminuten der zweiten Halbzeit das dritte Gegentor einfing, waren die Hoffnungen auf eine Wende im KSC-Spiel auf Null gesunken und das Spiel schien endgültig gelaufen zu sein. Völlig unerwartet kamen die Breisgauer noch einmal ins Wanken als dem  KSC zwischen der 50. und 65. Minute, jeweils nach Standardsituationen, drei Tore gelangen. Einmal konnte Gabriel Simonovic einen Freistoß verlängern, das andere Mal wurde ein Ulusoy-Freistoß abgefälscht und zuletzt sorgte ein Freiburger Abwehrspieler mit einem Kopfballeigentor für den schmeichelhaften Ausgleich zum 3:3. Dennoch wurde es nichts mit dem erhofften Punktgewinn für den KSC, denn statt in der 69. Spielminute mit einer 100% gegen den angeschlagenen SC Freiburg sogar in Führung zu gehen, mussten die KSC-Junioren im Gegenzug den vierten Gegentreffer hinnehmen. Ein Freiburger Angreifer konnte aus ca. 20m Entfernung Maß nehmen und unhaltbar zum 3:4 einschießen.

Trainer Stefan Ronecker kommentierte das Spiel: „Unsere tolle Moral wurde leider nicht belohnt. Wir sind nach 3 Siegen ruhig geblieben und werden auch nach 3 Niederlagen ruhig bleiben und vier verletzte Stammspieler sind auch in der Jugend nicht einfach zu kompensieren. “ slz/ron.

KSC: Salscheider, Sol, Denefleh, Simonovic (50. Paneercheluam), Schultz, Timar (80. Neziri), Brunner, Ulusoy (72. Laschuk), Gür, Calhanoglu, Bruckner (41. Barth)


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