U17 beweist gute Moral beim 2:1-Heimsieg gegen Hoffenheim
Im für die U17 richtungsweisenden Derby gegen Hoffenheim boten die KSC-Junioren eine kämpferisch starke Leistung und siegten verdient gegen den badischen Konkurrenten.
Nach ausgeglichenen Anfangsminuten übernahm der KSC die Initiative und hatte eine Reihe von Standardsituationen zu verzeichnen. Die Führung schien sich anzukündigen und tatsächlich erzielte KSC-Stürmer Gerhard Lider in der 11. Spielminute nach einem Eckball das 1:0 per Kopf. Das Spiel verlief danach ausgeglichen und spielte sich weitgehend im Mittelfeld ab. Einigermaßen überraschend kam die TSG Hoffenheim in der 30. Minute zum Ausgleich. Eine scharfe Hereingabe über die rechte Angriffsseite verwandelte ein gegnerischer Stürmer unbedrängt aus kurzer Distanz zum 1:1 Pausenstand.
Die zweite Halbzeit begann für den KSC diesmal glücklich. Bereits in der 42. Minute wurde dem KSC ein an Eray Gür verursachter Foulelfmeter zugesprochen. Mustafa Timar übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zur 2:1 Führung. In der Folge sahen die Zuschauer wieder ein ausgeglichenes Spiel ohne große Höhepunkte und Torchancen. Erst durch eine Unkonzentriertheit im Abwehrbereich kamen die Hoffenheimer zu einer Möglichkeit, die sie aber nicht nutzen konnten. Im weiteren Verlauf ließen die KSC-Junioren dem Gegner keine Torchance mehr zu. Im Mittelfeld wurde gut gearbeitet, sowohl Laufbereitschaft und Einsatz stimmten und auch die Abwehr stand sicher. In der 70. Minute hatte der KSC sogar noch Pech als der Pfosten für den bereits geschlagenen Torhüter der Gäste rettete und der endgültigen Entscheidung im Wege stand. Insgesamt ein verdienter Sieg der entschlossener wirkenden Platzherren, bei denen ein klarer Aufwärtstrend erkennbar wurde.
Trainer Stefan Ronecker kommentierte das Spiel: „Es war ein hochverdienter Sieg. Alle Verantwortlichen haben in den letzten Wochen sehr intensive mit den Spielern gearbeitet vor allem im mentalen Bereich. Ich glaube das meine Spieler dies verstanden haben und die richtige Reaktion auf dem Platz gezeigt haben.“
Am Sonntagmorgen um 11 Uhr wird die Aufgabe aber gegen Pirmasens nicht einfachen. Auch hier muss jeder Spieler an seine Leistungsgrenze gehen, um die Punkte beim KSC zu behalten. slz/ron
KSC: Salscheider, Sol, Sert, Schuster, Schultz, Timar (73. Denefleh), Bruckner (55. Ulusoy), Reiß, Lider (65. Nonnweiler), Calhanoglu, Gür (80. Bingert











