U16 verliert unglücklich Baden-Derby
Am vergangenen Wochenende empfing unsere U16 die gleichaltrigen Kollegen des SC Freiburg. In einem packenden Spiel mit zahlreichen Torchancen unterlag der KSC seinem badischen Kontrahenten aufgrund zweier Gegentore in der Anfangsphase.

Die Karlsruher, die sich für dieses Derby sehr viel vorgenommen hatten, gingen voller Tatendrang in die Begegnung. Mit überfallartigem Forechecking wollte man den Gegner sofort unter Druck setzen. Als dann nach gespielten 90 Sekunden der Ball im eigenen Netz zappelte, war der Match-Plan von Trainer Tino Naumann so gut wie dahin. Fortan hieß es für die Blau-Weißen noch mehr Gas zu geben. Und das taten sie auch. In dem festen Glauben an einen Sieg erarbeitete sich die U16 Torchance um Torchance. So stand bei einem Freistoß von David Horn aus 18 Meter Entfernung nur noch das Lattenkreuz im Weg (6.). Selbst als in der 10. Spielminute der SC-Kapitän eine Standardsituation zum 0:2 verwandelte, fiel der KSC nicht auseinander. Stattdessen gab es weiter wütende Angriffe in Richtung gegnerisches Gehäuse. Bis zur Halbzeit hatte der Gastgeber etliche Möglichkeiten den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch es blieb beim 0:2 zur Pause.
Diese nutzte der KSC, um neuen Mut zu tanken. Optimistisch und lautstark kam das Talentteam aus der Kabine. Wiederum erarbeitete und erspielte sich die U16 mehrere gute Tormöglichkeiten. Der erlösende Treffer wollte nicht fallen. Aber auch die Breisgauer geizten nicht mit Chancen. Bei einigen Angriffen über außen zeigte der SC, über welche individuellen Fertigkeiten er verfügt. Je länger das Spiel dauerte, desto unglücklicher wirkten die Versuche der Karlsruher den Anschlusstreffer zu erzielen. Schlussendlich blieb es bei einer 0:2-Niederlage gegen den Badischen Nachbarn. Trotz allem war KSC-Trainer Tino Naumann sehr zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge.
„Die Jungs wollten heute läuferisch und kämpferisch überzeugen und ihren tollen Charakter in Form von Teamspirit und positiver Stimmung auf dem Platz präsentieren. Das haben sie in eindrucksvoller Manier geschafft. Dass es trotzdem nicht zu mehr als einer 0:2-Schlappe gereicht hat, liegt zum einen an dem sehr spielstarken Gegner und zum anderen an den frühen Gegentoren. Diese und unsere eigene Abschlussschwäche brachen uns heute das Genick“, so das Fazit von Naumann.











