U15 muss sich trotz klarer Überlegenheit geschlagen geben
Am Samstag mussten die U15 Junioren des KSC gegen defensiv eingestellte Gäste aus Sandhausen trotz deutlicher Feldüberlegenheit eine 0:1 (0:0) Niederlage hinnehmen.

Die Karlsruher um Cheftrainer Ivica Erceg, der den Ausfall drei erkrankter Feldspieler kompensieren musste, präsentierten sich von Anfang an spielbestimmend und kamen bereits in der vierten Minute durch Ramiz Kalici zu der ersten hochkarätigen Torchance. Per Kopf setzte der Stürmer den Ball aber nur an den Pfosten (4.) Gegen sehr tiefstehende Sandhäuser, die im 5-4-1 System auftraten, konnten die Wildparkkicker um Trainerteam Erceg/Reith/Gourgiotis zwar mehr Ballbesitz für sich verzeichnen, daraus konnte man aber zu wenig Kapital schlagen. Immer wieder versuchte man die Seiten zu verlagern, den Gegner ins Laufen zu bekommen um sich so Torchancen herauszuspielen. Letztlich blieb es aber beim 0:0 zur Halbzeit.
In der zweiten Hälfte dann das Tor. Aber nicht für den KSC, sondern für die Gäste des SVS: Aus dem Nichts konnten diese nach einem lang geschlagenen Freistoß die Führung per Kopf erzielen (58.). Dieser Treffer stellte das Spiel vollends auf den Kopf, denn von Minute eins spielten die Schwarz-Weißen auf 0:0 und kamen unverhofft zur völlig überraschenden Führung. Zwar versuchte der KSC in Folge alles, um zumindest ein Unentschieden herauszuholen, doch mehr als zwei weitere Pfostentreffer sollten dabei nicht herausspringen. So blieb es bei der bitteren und nach diesem Spielverlauf für alle überraschenden Niederlage.
Fazit des Trainerteams Erceg/Reith/Gourgiotis:
„Wir mussten heute eine bittere Niederlage hinnehmen aber Fußball ist letzten Endes ein Ergebnissport. Deshalb ist absolut legitim, es so zu spielen wie es Sandhausen gemacht hat. Es ist mit Sicherheit eine neue Erfahrung für uns, aus der wir lernen müssen, um es zukünftig besser zu machen.“
Weiter geht es für die Badener am kommenden Samstag, wenn man um 15:30 Uhr beim FSV Frankfurt gastiert.











