U15 muss sich im Derby geschlagen geben

aKAdemie von Noah Hilbrecht

Am Sonntag mussten die Karlsruher um Trainerteam Erceg/Reith/Gourgiotis eine 4:1 (2:0) Niederlage gegen den VfB hinnehmen. Eine Niederlage die nach dynamischen und ereignisreichen 70 Minuten zu hoch ausfiel.

Das Derby zwischen dem VfB und dem KSC stellte am 13. Spieltag das Spitzenspiel der Regionalliga Süd dar, erfüllte diese Erwartungen komplett und warb so über die gesamte Spielzeit für den Jugendfußball. Bei wechselnden Witterungsverhältnissen auf dem Kunstrasenplatz in Stuttgart fanden die Badener einen guten Start in die Partie und konnte durch Ali Dönmez eine erste gute Chance verbuchen. Sein Versuch verfehlte das heimische Gehäuse aber knapp. Wenig später war der Torhüter dann zur Stelle, als er einen Schuss aus dem langen Eck fischen konnte. Auf der anderen Seite konnten die Stuttgarter dann nach etwas mehr als zwanzig Minuten in Front gehen. Eine Führung, die trotz der Qualität in der schwäbischen Offensivabteilung , überraschend kam und somit für die Karlsruher Defensive spricht (21.). Dennoch musste diese noch vor dem Halbzeitpfiff die kalte Dusche zum 2:0 über sich ergehen lassen, nachdem ein Schuss aus halbrechter Position an den Innenposten und anschließend ins Tor sprang (32.).

Wer dachte, dass die Partie für den Favoriten des VfB damit entschieden war, der irrte sich. Auch nach dem Wiederanpfiff knüpften die Gäste an der guten Leistung an, bewiesen tolle Moral und 100% Einsatz. Dieses Engagement wurde schließlich belohnt: Ramiz Kalici traf in der 53. Minute aus spitzem Winkel zum 2:1 Anschlusstreffer. In der Folge kam der Nachwuchs aus dem Wildpark richtig in Fahrt und drückte auf den Ausgleich. In diese Phase hinein lief man in einen Konter, den die Stuttgarter eiskalt zum 3:1 vollenden konnten (56.). Insgesamt präsentierten sich die Hausherren an diesem Tage enorm effizient, denn obwohl die Gäste kaum Chancen zuließen konnten die Jungs des VfB dreimal vollstrecken. Diese Effizienz fehlte dem KSC, der nach dem dritten Gegentreffer immer noch an sich glaubte und durch Francesco Maccarone und dem eingewechselten Egemen Sarikaya den Anschlusstreffer hätte erzielen können. So war es erneut der VfB, der den Schlusspunkt im Derby setzte: Ein Schuss aus 20 Meter fand seinen Weg ins Tor und markierte den 4:1 Endstand, der im Endeffekt zu hoch ausfällt.

Fazit des Trainerteams Erceg/Reith/Gourgiotis:

„Wir sind total begeistert von unseren Jungs und von dem was sie heute abgeliefert haben. Wenn man das Ergebnis sieht glaubt einem das niemand aber es war eine Top-Leistung der Mannschaft, die sich zur Vorwoche gegen die Eintracht nochmals gesteigert hat.“

Nach einem spielfreien Wochenende wollen die Karlsruher an dieser Leistung anknüpfen um sich gegen Wiesbaden (23.03) mit Punkten zu belohnen.


Match
Center