U14 siegreich im Stadtderby

aKAdemie von Brand

Der Nachwuchs des KSC konnte sich am Sonntag im Nachbarschaftsduell beim Tabellendritten durchgesetzen. Gegen die U15 der SG Siemens Karlsruhe gewannen die jungen Wilden mit 2:1.

Gegen eine in der 1. Spielhälfte tief stehende und auf Konter ausgelegte Heimmannschaft ließ man den Ball geschickt in den eigenen Reihen laufen und versuchte immer wieder durch ein breit angelegtes Aufbauspiel den Gegner zu einer hohen Laufbereitschaft zu zwingen.
Die erste Großchance in der 8. Minute resultierte aus einem von Domenico Alberico getretenen Freistoß, den Valentino Vujinovic an den Pfosten köpfte. Dagegen wurde die erste Gelegenheit der SG Siemens kurz darauf durch einen unnötigen Ballverlust in der eigenen Hälfte ermöglicht. Der Schuss verfehlte das KSC-Gehäuse nur knapp.

Ein von der Strafraumgrenze direkt verwandelter Freistoss in den Winkel von Valentino Vujinovic in der 19. Spielminute war dann der verdiente Lohn für eine engagierte Leistung der Wildparkelf. Nach einem schönen Spielzug in der 26. Minute durften die Junioren den nächsten Treffer bejubeln. Vorausgegangen war ein perfektes Zuspiel von Tim Kircher in den Lauf von Yannick Becker, der den Schlussmann der SG Siemens gekonnt umkurvte und halbhoch zum 2:0 abschloss. Mit dieser verdienten Führung ging es auch in die Halbzeitpause.

Im zweiten Spielabschnitt kam die SG Siemens Karlsruhe wie verwandelt aus der Kabine und brachte den KSC mit aggressivem Vorchecking ein ums andere Mal in Verlegenheit. Vorbei war die Dominanz mit Ball- und Spielkontrolle der U14. Durch einen verunglückten Abstoß des KSC-Schlussmanns konnte die SG Siemens in der 41. Minute zum 1:2 verkürzen.
Mit einem unsauberen Pass- und Stellungsspiel im Spielaufbau brachte man den Gegner in der Folgezeit immer wieder in unnötigen Ballbesitz. Es war eine starke Fußparade von KSC-Keeper Michel Wittein in der 58.Spielminute, die die Mannschaft vor dem drohenden Ausgleich bewahrte. So mussten die Jungs bis zur letzten Minute zittern, ehe der Unparteiische die Partie abpfiff und der KSC den so wichtigen Auswärtssieg einfahren konnte.

"Heute lagen Licht und Schatten sehr eng beieinander, getrennt nur durch die 15 Minuten der Halbzeitpause. In der ersten Hälfte haben wir das Spiel klar dominiert und mit Sicherheit auch verdient 2:0 geführt. Dass wir das Spiel in den zweiten 35. Minuten derart aus den Händen geben, ist für uns nicht nachvollziehbar. Am Ende können wir froh sein, nicht noch den Ausgleich bekommen zu haben. Wir wollen im nächsten Spiel gegen Nöttingen am kommenden Samstag um 16 Uhr an die Leistung aus der ersten Hälfte anknüpfen und über einen längeren Zeitraum das Spiel bestimmen", resümierte das Trainerteam nach dem Spiel.


Match
Center