U14 mit den ersten Hallenturnieren 2010

aKAdemie von David Ruf

Ganze vier Turniere spielte der Jahrgang 1996 des KSC-Talentteams. Trotz zumeist ordentlicher Auftritte gab es außer dem 2. Platz in Ober-Roden keine forderen Platzierungen.

Am vergangenen Dienstag spielten die Karlsruher ein U15 Turnier in Sinzheim im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“. Dort traf man auf den SV Kuppenheim (3:4), den SV Sandhausen (3:2), den SV Sinzheim (0:2), den FC Rastatt (4:1) und den späteren Turniersieger Offenburger FV (0:2). Dabei wussten die Jungs aus dem Wildpark im Spiel nach vorne immer wieder zu Gefallen, waren in der Defensive aber zu anfällig und kassierten so immer wieder einfache Gegentreffer. Am Ende sprang der vierte Platz heraus.

Beim Libella-Masters in Nußloch spielte man im ersten Gruppenspiel gegen den englischen Vertreter von Southend United, den man klar mit 3:0 besiegen konnte. Darauf folgte das Duell mit dem FC Bayern München. In einem schwachen Spiel trennten sich beide Teams torlos. Im Gruppenspiel gegen den Hamburger SV ging es nun um die Platzierungen, denn die Hanseaten hatten zuvor beide Spiele gewonnen. Hier zeigte der KSC eine gute Leistung und siegte in einem spannenden Spiel mit 2:1, was den Badenern den Gruppensieg bescherte. In der Zwischenrunde wartete der VfB Stuttgart und die TSG Hoffenheim, die sich mit 3:2 zu Gunsten der Schwaben trennten. Im badischen Derby gegen Hoffenheim gingen die Karlsruher schnell in Front, verpassten es aber in der Folge aus ihren weiteren Schusschancen Kapital zu schlagen und gerieten ihrerseits in der Defensive immer mehr unter Druck. Die Kraichgauer verstanden es besser die sich bietenden Chancen zu nutzen und gewannen mit 3:1. Im abschließenden Gruppenspiel gegen den VfB Stuttgart sahen die Zuschauer nochmals ein sehr gutes Spiel. Beide Mannschaften spielten guten und packenden Hallenfußball. Am Ende ging der KSC mit 1:0 als Sieger vom Platz, verpassten das Halbfinale jedoch aufgrund des schlechteren Torverhältnisses.

Trotz des Ausscheidens war das Libella-Masters auch in diesem Jahr wieder ein fußballerisches Highlight für Spieler, Trainer und Zuschauer! Neben den spannenden Spielen verlief auch die Organisation und Durchführung perfekt. In Dossenheim zeigten die Spieler immer wieder phasenweise guten Fußball. Gegen den FC Basel (1:4), Hertha BSC Berlin (1:1) und Bröndby Kopenhagen (0:2) war jedoch wenig Zählbares zu holen und so siegte man ausschließlich im Spiel um den siebten Platz gegen den Gastgeber mit 3:2. In Ober-Roden erwischte man einen ganz schwachen Start und konnte gegen den Gastgeber nur knapp mit 2:1 gewinnen. Auch im zweiten Gruppenspiel gegen Aschaffenburg hatte man Probleme und lag sogar mit 0:1 in Rückstand, ehe man die Partie mit 4:1 für sich entscheiden konnte. Im dritten Spiel ging es gegen die TSG Hoffenheim, die man an diesem Tag verdient mit 3:1 schlug. Im abschließenden Gruppenspiel gewannen die Wildparkkicker mit 4:0 gegen die Offenbacher Kickers. Im Halbfinale traf man auf den JFC Frankfurt, der Mannschaften wie Darmstadt 98, Waldhof Mannheim oder die Stuttgarter Kickers hinter sich ließen und gegen den Stadtrivalen von der Eintracht mit 2:1 gewann. Gegen die nun starken Karlsruher war jedoch wenig zu holen und die Badener zogen mit 3:1 klar ins Finale ein. Hier wartete die Frankfurter Eintracht, die sich zuvor gegen Hoffenheim im Elfmeterschießen durchsetzen konnte. In einem lange Zeit offenen Spiel verwertete der KSC die sich bietenden Chancen nicht. Höhepunkt war eine Aktion 20 Sekunden vor Schluss, als zwei Spieler frei auf den Torhüter zuliefen und den Ball schlussendlich neben das Tor setzten. So gewann die Eintracht dieses Finale mit 2:0.

Trainer Marc Apfel zog folgendes Fazit: „Wir stehen defensiv sehr ordentlich und schaffen es auch immer wieder Überzahlsituationen herzustellen und kommen so zu Chancen. Leider ist das Verwerten dieser noch mangelhaft. Zudem machen wir um ganz vorne mitzuspielen noch zu viele individuelle Fehler, die auf diesem Niveau bestraft werden.“


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