U13 verpasst jeweils Optimum

aKAdemie von Daniel Heinz

Die U13 des KSC hat die diesjährige Hallensaison mit dem Badischen Vize-Meistertitel beendet. Zuvor standen noch Turnieren in Tettnang und Germering auf dem Programm.

Dritter Platz in Tettnang
Am ersten Tag standen die Partien gegen TSV Tettnang (10:1), den FC Eschach (4:0), 1860 München (0:1) und  den VfB Stuttgart (0:0) auf dem Programm. Damit qualifizierte man sich am zweiten Turniertag als Gruppendritter für die Zwischenrunde. Hier musste man sich mit dem FV Ravensburg (7:0), Eintracht Frankfurt (0:0), dem VfB Friedrichshafen (9:0) und dem 1.FC Nürnberg (1:0) messen.

Die Endrunde startete mit einem 0:1 gegen 1860 München, worauf deutliche Erfolge gegen Eintracht Frankfurt (4:0) und den SSV Ulm (3:0) folgten. Somit stand man dann gegen die Franken aus Nürnberg im Halbfinale. Ein Übergewicht an Spielanteilen und Torchancen reichten am Ende nicht aus und so verlor man mit 1:2. Im anschließenden Spiel um Platz 3 siegte man gegen die Borussia aus Dortmund mit 2:0. Nach 14 Spielen (!) an zwei Tagen wurde Emanuele Giardini noch zum besten Spieler ausgezeichnet.

Platz drei in Germering
In der Gruppenphase spielte man gegen die Offenbacher Kickers (3:1), den SV Germering (10:0), Bayern München (2:1), Waldhof Mannheim (2:1) und Red Bull Salzburg (2:0). Damit zog man souverän ins Halbfinale ein. Hier stand dem KSC der FC Augsburg gegenüber. Nach einem starken Beginn und der 1:0-Führung hörten die Badener plötzlich auf Fußball zu spielen, wurden immer hektischer und gerieten mehr und mehr unter Druck. Folglich glichen die Augsburger zunächst aus und erzielten kurz vor Ende noch den Siegtreffer. Eine mehr als ärgerliche Niederlage! Im abschließenden Spiel um den dritten Platz zeigten die Spieler aus dem Wildpark nochmals was in ihnen steckt und gewannen im besten Spiel des Tages gegen Borussia Mönchengladbach mit 4:3.  Bei der Siegerehrung wurde Kevin Urban zum besten Torwart gewählt.

Badischer Vize-Meister
In Bretten wurde in diesem Jahr der badische Hallentitel vergeben. Gegen den ersten Gruppengegner, den FV Lauda gewann man 5:0. Darauf folgte ein deutlicher Sieg gegen den JF Ravenstein (10:0). Im dritten Spiel wurde man erstmals richtig gefordert und siegte gegen den TSV Wiesental mit 3:1. Nun kam es zum Aufeinandertreffen der Bundesligisten KSC gegen die TSG Hoffenheim. Nach einigen Schusschancen für die Karlsruher waren es dann die Hoffenheimer, die mit ihrem ersten Schuss aufs Tor das 1:0 markierten. In der Folge war es ein zerfahrenes Spiel, bei dem beiden Mannschaften wenig gelang. Mit der Schlusssirene fiel dann noch das 2:0-Endergebnis.

Als Gruppenzweiter spielte man gegen den Gruppenersten der anderen Qualifikationsgruppe: den FVgg Neudorf. Hier war der Sieger schnell ermittelt und es endete mit 8:0. Im Finale kam es wieder zum Duell mit Hoffenheim, die sich gegen Sandhausen durchgesetzt hatten. In einem ausgeglichenem Spiel, bei dem man merkte, dass beide Mannschaften nicht verlieren wollte wurde bei beiden Teams viel Wert auf die Defensive gelegt und so waren Torchancen Mangelware. Nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit folgte eine 5-minütige Verlängerung. Hier war es dann der KSC, der mehr für das Spiel tat und den Sieg herbeiführen wollte. Zwei toll herausgespielte Angriffe verfehlten ihr Ziel nur knapp und eine Minute vor Ende der Partie reagierte der Hoffenheimer Schlussmann sensationell, als er einen Schuss aus kürzester Distanz der Ecke abwehrte. Im anschließenden Neunmeterschießen waren dann die Hoffenheimer die glücklicheren, die am Ende mit 4:2 gewannen. „Die Hallenrunde ist mit der Badischen Hallenmeisterschaft zu Ende. Von den Ergebnissen bei den Bundesligaturnieren her kann man zufrieden sein. Auch wurden mehrfach einzelne Spieler mit Preisen versehen und geehrt, was auf eine individuelle, als auch eine mannschaftliche Verbesserung hindeutet. Dennoch bin ich mit dem Erreichten nicht ganz zufrieden. Leider sind wir häufig im Halbfinale gescheitert und auch bei den Badischen Hallenmeisterschaften taten wir uns mit der Drucksituation im Finale schwer. Diese Situationen kann man weder in Einheiten trainieren, noch simulieren. Die Jungs müssen in solchen Situationen einfach ihr Können noch mehr einbringen, weil sie in den kommenden Jahren vermehrt mit solchen in Kontakt kommen und trotz des Drucks ihre Leistungen abrufen müssen. Dabei ist jeder Einzelne gefragt, mehr Verantwortung zu übernehmen um wieder an die Leistungen zu Beginn der Runde anknüpfen zu können", so Trainer Marc Apfel.


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