U11 verpasst Turniersieg knapp

aKAdemie von David Ruf

Bei einem mit insgesamt 40 Mannschaften besetzten Turnier in Harderberg konnte die U11 des KSC einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit drei Siegen über Kickers Offenbach (3:0), TuS Haste 01 (9:0) und BSV Holzhausen (6:0) sowie einem Remis gegen Unterhaching war der Gruppensieg am ersten Tag schnell erreicht.

Das Trainerteam staunte am nächsten Tag nicht schlecht, in welche Gruppe der KSC laut Spielplan geraten war. Dort warteten mit NK Zagreb, dem HSV und Werder Bremen drei sehr starke Gegner auf die KSC-Jungs. Das Spiel gegen Zagreb war dann ein echtes Geduldsspiel. Erst in der Schlussphase fiel das erlösende 1:0. Eine überraschend klare Sache war dagegen das 4:0 gegen den HSV. Somit reichte der Mannschaft ein Unentschieden gegen Werder Bremen (1:1), da zum Zeitpunkt der Partie schon klar war, dass sich beide Mannschaften für das Achtelfinale qualifiziert hatten.

Im Achtelfinale stand den Wildparkbuben dann die Mannschaft des VfL Bochum gegenüber, welche mit 1:0 bezwungen wurde. Im Viertelfinale musste der KSC dann gegen Unterhaching sogar ins Acht-Meter-Schießen, da es ihm nicht gelang Torchancen zu nutzen. Alle Versuche wurden jedoch sicher verwandelt und somit der Einzug ins Halbfinale besiegelt. Nun stand den Karlsruhern ein Mit-Favorit, der 1. FC Basel gegenüber. Beide Mannschaften gestalteten das Spiel offensiv. Es war ein sehr temporeiches und attraktives Halbfinale, welches die Karlsruher am Ende mit 1:0 für sich entschied.


Im Finale konnte man erkennen, dass die KSC-Jungs im Halbfinale sehr viel Kraft gelassen hatten. Hatte man in der Vorrunde die Offenbacher Kickers noch klar mit 3:0 besiegt, konnte man fünf klare Chancen jetzt einfach nicht nutzen. Der KSC war 15 Minuten lang die bessere Mannschaft und ließ dem Gegner keine Torchance zu. Ein Sieg wäre mehr als verdient gewesen. Aber trotzdem musste man in das ungeliebte Acht-Meter-Schießen, das auch noch unglücklich verloren wurde. So musste der Karlsruher SC als zweiter Sieger nach Hause fahren. Das Trainerteam war sich einig, die gezeigten Leistungen über beide Turniertage waren sensationell. Mit dem fehlenden Quäntchen Glück und etwas mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor hätte der KSC den Harderberg-Cup nach vielen Jahren wieder nach Karlsruhe holen können.


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