Tabellenvierter Arminia Bielefeld zu Gast im Wildpark

(eis) Wenn am morgigen Freitag um 19 Uhr der Anpfiff zum Zweitligaspiel Karlsruher SC gegen Arminia Bielefeld ertönt, werden die Akteure auf Seiten der Karlsruher alles daran setzen ihre Serie von drei Niederlagen in Folge zu beenden.

Der Schock über die 0:5 Niederlage gegen Hannover 96 am vergangenen Sonntag sitzt rund um den Wildpark natürlich noch tief. Das zweite Auswärtsspiel der Saison verlor man beim derzeitigen Tabellenführer Mainz, am darauffolgenden Spieltag unterlag man unglücklich dem Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt, ehe am Sonntag die Klatsche gegen den Tabellendritten Hannover folgte. Morgen ist mit Arminia Bielefeld nun der Viertplazierte der Zweitligatabelle im Wildparkstadion zu Gast. Um das derzeitige Programm ist der Regionalliga Aufsteiger KSC also allemal nicht zu beneiden. Das sieht auch Cheftrainer Stefan Kuntz so: "Man muss auch mal sehen, mit wem wir es bei den letzten Gegnern zu tun hatten. Auf unserer Seite standen sieben Spieler ohne jegliche Zweitligaerfahrung auf dem Platz, bei Bielefeld wird beispielsweise mit Jörg Bode ein gestandener Bundesligaspieler auf der Reservebank sitzen."

In personeller Hinsicht kann der KSC Coach vor dem morgigen Punktspiel durchatmen. Carsten Birk konnte in der vergangenen Woche wieder das volle Trainingspensum absolvieren und wird wieder im Kader vertreten sein.
Welche Elf Kuntz allerdings ins Rennen schickt, wird der Übungsleiter erst morgen entscheiden: "Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die gleiche Mannschaft auflaufen lassen werde um ihnen die Chance zur Rehabilitation zu geben oder ob ich auf einigen Positionen durchwechseln werde."

Dass mit Arminia Bielefeld ausgerechnet einer der Vereine im Wildpark auflaufen wird, für den Stefan Kuntz als aktiver Fußballer zuletzt selbst die Kickschuhe schnürte, interessiert den Saarländer nicht. Als Spieler sei es zwar immer etwas Besonderes gegen seinen ehemaligen Verein anzutreten, in dieser Situation sei man als Trainer aber so konzentriert, dass man da gar nicht daran denken könne.
Dies versuchte Kuntz auch auf sein Team zu übertragen: "Ich habe der Mannschaft gesagt, dass es völlig egal ist, wie der morgige Gegner heißt. Es ist wichtig, dass sich jeder Spieler seinem Gegenüber stellt und den Willen hat besser zu sein, Namen sind da nur eine Randerscheinung. "Jeder muss sich darauf konzentrieren das zu Leisten, was er zu leisten im Stande ist und was er zu Beginn der Saison auch schon gezeigt hat."

Auf Seiten der Gäste aus Westfalen muss Cheftrainer Benno Möhlmann verletzungsbedingt auf Angreifer Ilija Aracic, Dirk van der Ven und Michael Sternkopf verzichten. Mamadou Diabang hat noch enormen Trainingsrückstand und wird daher ebenso wenig im Kader vertreten sein wie André Hofschneider und Tobias Schäper, die sich beide im Aufbautraining befinden. Ansonsten wird Trainer Möhlmann wohl die selbe Elf auflaufen lassen, die zuletzt gegen Erstligaabsteiger Frankfurt erfolgreich war.

Nach der morgigen Begegnung steht für den KSC am kommenden Montag ein Testspiel gegen Phönix 06 Durmersheim an. Spielbeginn im Federbachstadion ist um 17.30 Uhr.


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