SpVgg Greuther Fürth Karlsruher SC 0:0

(eis) Mit einem glücklichen 0:0 Unentschieden vor 4.815 Zuschauern im Fürther Playmobil Stadion verabschiedete sich der Karlsruher SC am Freitagabend gegen die Spielvereinigung Greuther in die Winterpause. Mit 17 Zählern aus eben so vielen Spielen überwintert der KSC nach dem Remis in jedem Falle auf einem Nichtabstiegsplatz.

Eugen Hach, Cheftrainer der Spielvereinigung, musste auf die gesperrten Birlik und Boy, sowie den verletzten Ruman verzichten. Dafür rückten Thorsten Burkhardt, Christian Weber und der im letzten Spiel gegen Burghausen gelb gesperrte Ex Karlsruher Carsten Birk in die Startformation. KSC Coach Köstner ließ die angeschlagenen Bruno Labbadia und wie schon gegen Freiburg Gabriel Melkam auf der Bank. Für Routinier Labbadia lief Neuzugang Patrik Jezek von Beginn an neben Ivan Saenko im Karlsruher Angriff auf.

Durchgang eins hatte den Anhängern beider Teams bei kalten Temperaturen und schwierigen Bodenverhältnissen nur wenig zu bieten. Einzig Ivan Saenko sorgte nach 40 gespielten Minuten mit einer Maßflanke für Gefahr vor dem Fürther Tor, Clemens Fritz sprang die Kugel aber von der Brust. Vier Minuten zuvor war Greuter Fürth Angreifer Sascha Rösler im Karlsruher Strafraum zu Fall gekommen und hatte vehement auf Elfemeter reklamiert. Schiedsrichter Thomas Frank aber behielt den Überblick und ließ weiterlaufen.
In der Halbzeit brachte Köstner Thijs Waterink für den gelb rot gefährdeten Trares, den besseren Start erwischten aber die Gastgeber und dominierten von nun an die Partie. Zunächst blockte Kracht einen platzierten Distanzschuss Christian Webers in höchster Not ab (48.), dann lenkte Thomas Walter einen Freistoß Carsten Birks über die Latte (50.), ehe Patrik Jezek 60 Sekunden später gegen Oliver Caillas auf der Linie rettete. Nun verblasste die Partie wieder, einzig Caillas hatte nach 68 Minuten nochmals die große Chance zur Führung, die KSC Abwehr konnte seinen Alleingang aber in letzter Sekunde stoppen.

Von einem glücklichen Unentschieden sprach nach Spielende auch Lorenz Günther Köstner, schränkte aber ein: "Man hat gemerkt, dass uns das Spiel gegen Freiburg noch in den Knochen steckt. Wir hatten aber auch einige Konterchancen, nur hätten wir da energischer zur Sache gehen müssen." Auch Sein Gegenüber, Eugen Hach, fand sich schnell mit dem Remis ab. "Auf der einen Seite hat uns heute das Glück gefehlt, auf der anderen Seite stand Karlsruhe in den entscheidenden Situationen gut in der Defensive", so der Fußballlehrer.

Für die Mannschaft des KSC beginnt nun der Weihnachtsurlaub, bereits am 2. Januar bittet Köstner aber zum Trainingsauftakt. Vom 7. 16. Januar weilt das Team im Trainingslager in der Türkei, am 24. Januar steht dann der Rückrundenauftakt bei Spitzenreiter Köln auf dem Programm.


SpVgg Greuther Fürth:

Reichhold Surmann, Schlicke (36. Policell), Mamic, Birk Weber, Reichel (87. Reisinger), Caillas (68. Mölzl) Azzouzi Burkhardt, Rösler

Karlsruher SC:

Walter Eggimann, Trares (46. Waterink), Kracht Fritz, Rothenbach, Engelhardt, Haffner Cetin Jezek (54. Labbadia), Saenko (74. Graf)

Gelbe Karten: Surmann (31.), Rösler (37.), Reichel (49.) Trares (37.), Engelhardt (44.)

Zuschauer: 4.815

Schiedsrichter: Thomas Frank
Assistenten: Mike Gielow, Stefan Schempershauwe


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