Die Spielbericht zu FCN - KSC

Späte Pleite beim Club

Spielberichte

Nach der starken Hinrunde startete unser KSC heute Nachmittag in Nürnberg in die zweite Saisonhälfte. Im Spielbericht gibt es die Partie zum Nachlesen.

Christian Eichners Taktik

Zum Start in das Pflichtspieljahr 2025 musste Cheftrainer Christian Eichner im Vergleich zum Auswärtssieg in Paderborn zwei Änderungen vornehmen. In der rechten Außenverteidigung kam unser Eigengewächs Rafael Pinto Pedrosa zu seinem Startelfdebüt, da Sebastian Jung angeschlagen aussetzen musste. Den in die Bundesliga abgewanderten Budu Zivzivadze ersetzte Neuzugang Mikkel Kaufmann. Auf den restlichen Positionen setzte unser Coach auf das angestammte Personal, das Blau-Weiß in der Hinrunde zu 29 Punkten führte.

Das Spiel in der Zusammenfassung

Die erste Partie der Rückrunde startete mit einem spielstarken 1. FC Nürnberg, der sich von Beginn an mutig vor unser Tor kombinierte. Die Ein-Mann-Schaltzentrale Julian Justvan wurde hierbei immer wieder von seinen Mitspielern gesucht. Der Spieler mit der Nummer zehn war es dann auch, der das griechische Sturm-Juwel Stefanos Tzimas mit einem maßgenauen Steckpass in den Karlsruher Strafraum schickte. Schlussmann Max Weiß reagierte aber blitzschnell und schnappte sich die Kugel, bevor Tzimas einschieben konnte (9.). Kurz darauf kamen die Franken erneut in unser letztes Drittel, Janders Eckballhereingabe köpfte Mahir Emreli jedoch haarscharf am Tor vorbei (12.).

Auch nach der Anfangsviertelstunde bestimmte der FCN weiterhin das Spielgeschehen. Die Eichner-Elf tat sich schwer damit, die gut kombinierten Vorstöße der Nürnberger zu unterbinden. Ohne das gute Stellungsspiel von Max Weiß wäre es wohl schon früh im Spiel brandgefährlich geworden.

Gegentreffer mit Ankündigung

Nach 37 Minuten war es dann aber so weit: Julian Justvan verschaffte sich an der Strafraumkante geschickt Raum zum Abschluss. Den strammen Schuss konnte Weiß nur abklatschen lassen, Tzimas stand goldrichtig und erzielte das 1:0.

Passende Antwort parat

Das Gegentor sollte für unseren KSC ein Weckruf sein. Direkt vom Wiederanstoß weg, wirkte die Mannschaft wacher, gewillter und mutiger. Die neue Einstellung machte sich direkt bezahlt, denn nach einer butterweichen Flanke des erst 17-jährigen Pinto Pedrosa köpfte Schleusener den Ball in die Maschen. Mit dem Ausgleich bestätigte der Ex-Nürnberger seine starke Form zum Ende der Hinrunde.

Kaufmann muss runter

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam der „Club“ wieder besser aus der Kabine. Die Partie spielte sich zum Großteil in unserer Hälfte ab. Einer der wenigen Entlastungsangriffe von Blau-Weiß endete mit einer Verletzung von Mikkel Kaufmann. Der Neuzugang musste den Platz angeschlagen verlassen, für ihn kam Bambasé Conté ins Spiel (54.). Eine Diagnose gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht. Wir wünschen an dieser Stelle eine gute Besserung!

Weiß in Topform

Als das Spiel im Anschluss an die kurze Verletzungsunterbrechung wieder aufgenommen wurde, zeichnete sich Max Weiß gleich doppelt aus. Erst parierte der 20-Jährige einen gezirkelten Distanzschuss von Justvan (59.), kurz darauf schnappte er Emreli die Kugel vom Fuß, bevor dieser abschließen konnte (63.).

Die nächste und bis dato einzige Großchance ging dann auf das Konto unseres KSC. Conté schlug von der rechten Seite eine Flanke auf den langen Pfosten. Dort stand Kapitän Wanitzek parat, dessen Kopfball von FCN-Keeper Reichert abgewehrt werden konnte. Der Abpraller landete im Strafraumzentrum vor dem kurz zuvor eingewechselten Luca Pfeiffer, der diese chaotische Situation allerdings nicht zur Führung nutzen konnte (76.).

Später K.O.

Kurz vor Schluss wagten unsere Mannen über Fabian Schleusener nochmal einen Vorstoß. Der Ball wurde in dieser Aktion allerdings leichtfertig verloren, sodass die Franken einen Konter starten konnten. Diesen vollendete Florian Flick per Sonntagsschuss zur Nürnberger Führung (90.). Wenig später beendete Schiedsrichter Sören Storks die Partie.

Fazit & Ausblick

Wir treten die Rückreise mit leeren Händen an. In einer Partie, in der unser KSC die meiste Zeit mit dem Verteidigen beschäftigt war, trifft Nürnberg Sekunden vor Schluss zum bitteren 2:1-Endstand. So ärgerlich der späte Treffer auch ist, dürfen wir uns über die Niederlage nicht beschweren. Nürnberg stellte sich heute geschickter an, Blau-Weiß konnte der Partie zu selten seinen Stempel aufdrücken.

Nach dem Rückrundenauftakt folgt am kommenden Samstag der Heimauftakt in das neue Jahr. Gegner ist dann ab 13:00 Uhr Fortuna Düsseldorf.

Die Daten zur Partie

Nürnberg: Reichert – Jeltsch, Knoche, Karafiat – Villadsen, Jander (90. Joachims), Castrop, Soares – Justvan – Emreli (72. Schleimer), Tzimas

KSC: Weiß – Pinto Pedrosa (90. Bormuth), Beifus, Franke, Herold – Burnic (75. Pfeiffer), Rapp, Jensen (75. Heußer), Wanitzek – Kaufmann (54. Conté), Schleusener

Tore: Tzimas (37.), Flick (90.) | Schleusener (39.)

Gelbe Karten: Emreli (45.), Tzimas (90.) | Weiß (45.), Burnic (68.), Jensen (70.)

Schiedsrichter: Sören Storks

Ort: Max-Morlock-Stadion

Zuschauer: 31.507


Match
Center