Späte 1:3-Heimniederlage gegen Hannover
Am 31. Spieltag gastierten die Roten aus Hannover im BBBank Wildpark. Die späte 1:3-Heimniederlage gibt es im Spielbericht zum Nachlesen.

Christian Eichners Taktik
Nach der Niederlage gegen Elversberg tauschte unser Cheftrainer auf zwei Positionen, blieb seiner 5-3-2-Grundformation dabei aber weiterhin treu. David Herold rückte nach überstandener Erkältung wieder auf die linke Abwehrseite und ersetzte Dzenis Burnic. Ebenfalls neu in der Startformation war Shio Fukuda, der den unter der Woche leicht angeschlagenen Louey Ben Farhat vertrat. Für Fukuda war es der zweite Startelfeinsatz in der Rückrunde.
Das Spiel in der Zusammenfassung
Umkämpfter Beginn
Bei bestem Fußballwetter pfiff der Unparteiische Konrad Oldhafer die Partie im BBBank Wildpark an. Zu Beginn des Spiels neutralisierten sich die beiden Teams zunächst, wobei unser KSC leichte Feldvorteile hatte und die Gäste hoch anlief. Nach den ersten zehn gespielten Minuten übernahm Hannover das Heft des Handelns und kontrollierte das Geschehen. Der erste Abschluss der Partie gehörte schließlich Marvin Wanitzek in der 14. Minute, der aus knapp 20 Metern abzog, jedoch nicht genügend Druck hinter den Schuss bekam.
Hannover geht in Führung
Die Führung erzielten wenig später allerdings die Gäste aus Niedersachsen. Nachdem sich die Titz-Elf in den Karlsruher Strafraum kombiniert hatte, schloss Mustapha Bundu mit einem strammen Rechtsschuss ins linke untere Eck ab und ließ Hansi Bernat dabei keine Abwehrmöglichkeit (18.). Nach dem Treffer waren es hingegen wieder die blau-weißen Gastgeber, die mehr vom Spiel hatten, im letzten Drittel aber nur wenig Gefahr ausstrahlen konnten. Die Riesenchance zum Ausgleich hatten die Badener dann in der 40. Spielminute. Der KSC kombinierte sich sehenswert über die linke Seite, wo David Herold eine scharfe Hereingabe in den Strafraum spielte und den freien Philipp Förster fand, der das Leder aber nicht im Kasten von Nahuel Noll unterbringen konnte.
Der verdiente Ausgleich
Kurz vor der Pause gelang der Eichner-Elf dann doch der verdiente Ausgleich. Wieder ging es über die linke Seite, auf der David Herold für ordentlich Alarm sorgte. Seine Hereingabe fand Fabian Schleusener am zweiten Pfosten, der den Ball mit Hilfe des Aluminiums im Kasten unterbrachte (44.). Somit verbuchten unsere Jungs vor dem Pausenpfiff doch noch ein Erfolgserlebnis und verabschiedeten sich mit einem 1:1 in die Katakomben.
Glück durch den VAR
Die erste Gelegenheit der zweiten Hälfte gehörte den Roten aus Hannover. Über die rechte Seite feuerte Bundu ein Pfund auf den Kasten von unserem dänischen Schlussmann, der im Nachfassen jedoch die Situation entschärfte (47.). Nach 60 gespielten Minuten entschied das Schiedsrichtergespann zunächst auf Strafstoß für Hannover. Bei einem Freistoß von Leopold köpfte Thordarson den Ball an den Arm von Marcel Franke. Nach Überprüfung durch den VAR lag im Vorfeld allerdings eine Abseitsposition der Niedersachsen vor.
Knifflige Situation
In der 68.Spielminute meldete sich der KSC wieder an. Shio Fukuda behauptete sich in bester Stürmermanier gegen seinen Gegenspieler und legte auf den eingewechselten Andreas Müller ab. Dessen Pass in die Spitze fand den durchgestarteten Marvin Wanitzek, der im Strafraum zu Boden ging. Für Konrad Oldhafer reichte der Kontakt allerdings nicht aus, um auf den Punkt zu zeigen. Direkt im Anschluss die nächste Gelegenheit für unsere Jungs: Nach einem gut ausgespielten Konter zog Philipp Förster von der Strafraumkante ab und verfehlte das Gehäuse nur um wenige Zentimeter. 96-Keeper Noll wäre wohl chancenlos gewesen.
Heiße Schlussminuten
In der Schlussphase der Partie drängten beide Teams auf den Lucky Punch und erspielten sich mehrere Möglichkeiten. Die erneute Führung erzielten die Gäste in der 82. Spielminute durch den eingewechselten Kolja Oudenne nach Vorlage von Daisuke Yokota. Nach der Hannoveraner Treffer drückte der KSC auf den Ausgleich und belagerte den Strafraum der Gäste. Es fehlte unseren Jungs jedoch an dem notwendigen Quäntchen Glück. In der Nachspielzeit bekam die Mannschaft von Christian Titz dann doch noch einen Elfmeter zugesprochen, nachdem Chakroun von Bernat zu Fall gebracht wurde. Den ersten Versuch vom Punkt durch Thordarson konnte Bernat parieren, der Strafstoß wurde allerdings wiederholt, da der Däne beim Schuss nicht mehr die Linie berührte. Daisuke Yokota verwandelte anschließend im zweiten Anlauf vom Punkt und entschied die Partie (90.+9). Somit gewann Hannover das Spiel am Ende mit 3:1.
Fazit & Ausblick
Nach packenden 90 Minuten muss sich unser KSC zu Hause gegen den Aufstiegsaspiranten aus Hannover mit 1:3 geschlagen geben. Ein Punkt wäre für das Team von Christian Eichner durchaus verdient gewesen, da die Jungs aus der Fächerstadt sich lange gut schlugen und teilweise die bessere Mannschaft waren. Am kommenden Sonntag wartet das nächste Topteam der Liga, wenn der SV Darmstadt 98 nach Karlsruhe reist.
Die Daten zur Partie
KSC: Bernat – Jung (79. Pinto Pedrosa), Ambrosius (65. Scholl), Franke, Kobald, Herold – Förster (79. Burnic), Rapp (65. Müller), Wanitzek – Fukuda, Schleusener (72. Ben Farhat)
Hannover: Noll – Allgeier, Leopold, Okon – Matsuda (75. Kokolo), Aseko Nkili (46. Chakroun), Thordarson, Neubauer (46. Oudenne) – Bundu (75. Nielsen), Taibi, Källman (59. Yokota)
Ergebnis: 1:3
Tore: Schleusener (44.) | Bundu (18.), Oudenne (82.), Yokota (90.+9)
Gelbe Karten: | Okon (54.)
Schiedsrichter: Konrad Oldhafer
Zuschauende: 30.255 (Heim: 27.100, Auswärts: 3.155)
Ort: BBBank Wildpark











