Scharingers Debüt in Bochum

von David Ruf

Der neue KSC-Cheftrainer Rainer Scharinger gibt sich vor seinem Debüt auf der Trainerbank der Badener am Samstag (13.00 Uhr) in Bochum kämpferisch. „Wir fahren nicht dorthin, um die Punkte sofort in den Mittelkreis zu legen.“

Von David Ruf
In den ersten 48 Stunden seiner Tätigkeit im Wildpark sei sehr viel los gewesen, sagte Scharinger, der am Freitag seinen 44. Geburtstag feiert, bei der wöchentlichen Pressekonferenz. „Ich habe versucht, mir in der kurzen Zeit einen ersten Eindruck von der Mannschaft zu verschaffen.“ In seinen ersten drei Trainingseinheiten habe er zudem viele Basics trainieren lassen.

Eine komplett andere Mannschaft werden die KSC-Fans am Samstag nicht zu sehen bekommen, weder taktisch noch personell. „Wir werden hier nicht alles über den Haufen werfen“, so Scharinger. Deshalb soll es Änderungen nur „in Nuancen“ geben“ und lediglich „kleinere Personalwechsel“ vorgenommen werden. Aufgrund der vielen verletzten Spieler wie Serhat Akin, Martin Hudec, Gaétan Krebs, Michael Mutzel und Sebastian Langkamp bleibt Scharinger ohnehin kein großer Spielraum - gerade in der immer wieder anfälligen Abwehr.

Mit Matthias Langkamp, Stefan Müller und Kiliann Witschi stehen nur drei Innenverteidiger zur Verfügung. Welche beiden Spieler von Beginn an ran dürfen, will Scharinger erst kurzfristig entscheiden. Einen Wechsel könnte es außerdem im Tor der Karlsruher geben. Das Rennen zwischen Kristian Nicht und Luis Robles sei derzeit offen, so der Cheftrainer. Eine endgültige Entscheidung soll aber auch hier erst nach dem Abschlusstraining in Bochum stattfinden.


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