Saisonfinale in Hamburg
Eigentlich geht es für den KSC im letzten Spiel der Bundesligasaison um nichts mehr. "Da ist die Luft natürlich etwas raus", bekennt Trainer Becker. Beim Abschluss-Auftritt in Hamburg erwartet er trotzdem nochmals eine starke Leistung – in einem der Entscheidungsspiele der Liga.

Denn das Spiel zwischen dem HSV und dem KSC ist eine der Partien am 34. Spieltag, in denen es noch um etwas geht. Hamburg will in den Uefa-Cup und hat eine gute Ausgangssituation: Mit einem Sieg sind die Hanseaten so gut wie sicher im europäischen Geschäft dabei. Der KSC will dabei keine Wettbewerbsverzerrung betreiben und sich auf seinem sicheren Platz im Tabellenmittelfeld versöhnlich von den Fans verabschieden.
Dass die Luft raus ist, sahen die blau-weißen Anhänger schon bei der zurückliegenden 1:3-Heimklatsche gegen Bochum. "Deshalb muss es jetzt unser Ziel sein, nochmal eine anständige Leistung abzuliefern", sagt Becker. Eine durchwachsene Rückrunde hat nicht nur der KSC hinter sich: Hamburg überwinterte auf Rang drei und muss jetzt um die Europapokal-Teilnahme zittern, drei der letzten vier Spiele verlor das Team von Trainer Huub Stevens. "Ein Stück weit werden also beide versuchen, die Rückrunde mit einem guten Abschlussspiel zu übertünchen", sagt Becker.
Dabei fehlt Angreifer Sebastian Freis, der mit einem Infekt zu Hause bleibt. Außerdem fallen nach wie vor die verletzten Bradley Carnell, Joshua Kennedy und Andreas Görlitz aus. Die genaue Mannschaftsaufstellung will "Ede" Becker erst in Hamburg festlegen – Florian Dick könnte erneut die Position von Görlitz einnehmen, Timo Staffeldt ist eine Alternative für die rechte Mittelfeldseite und auch Godfried Aduobe oder Christian Timm könnten in die Startelf rücken.











