Rapolder fordert Gewinnermentalität
Deutliche Worte fand KSC-Cheftrainer Uwe Rapolder auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (Freitag, 18.00 Uhr): „Wir müssen eine Gewinnermentalität hineinbringen. Niedergang verwalten geht nicht mehr.“

Von David Ruf
Der Hebel müsse umgelegt werden, so der 52-jährige. „Wir müssen aggressiv spielen und effizient sein. KSC steht nicht für Karlsruher Schönspiel-Club.“
Quasi eine komplette Aufstellung fehle für die Partie verletzt, bemerkte Rapolder etwas sarkastisch. Für die Partie morgen werden Serhat Akin, Godfried Aduobe, Christian Demirtas, Patrick Haag, Thomas Konrad, Massimilian Porcello, Niklas Tarvajärvi und Christian Timm ausfallen. Ob Abwehrspieler Stefan Müller nach seinem Mittelhandbruch mit einer Spezialmanschette doch noch einsatzfähig wird, stand am Donnerstag noch nicht endgültig fest.
Definitiv im Tor wird erneut Luis Robles stehen. „Er ist momentan klar vorne, nicht nur was seine Trainingsleistungen betrifft, sondern auch seine Ausstrahlung und sein Auftreten“, so Rapolder.
Von den drei bisherigen Neuzugängen wird wohl nur Delron Buckley von Beginn an spielen können, Denis Omerbegovic darf sich laut Rapolder aber wohl zumindest Hoffnung auf einen Teileinsatz machen.
Sein persönlicher Lieblingsgegner sei die Spielvereinigung aus Fürth, bekannte Rapolder. Die Franken seien eine Mannschaft, die über die Schnelligkeit komme. „Wir müssen deshalb kompakt stehen und mit einer gewissen Härte dagegen halten. In jedem Fall wird es ein interessanter Vergleich.“
In der Vorbereitung hätten sich Buckley, Matthias Langkamp und Michael Mutzel im Training aus Führungsspieler gezeigt. Sie sollen auf dem Platz dafür sorgen, dass die von ihrem Trainer geforderte Gewinnermentalität wieder einkehrt. Ob dies gelingt, wird sich bereits am Freitagabend zeigen.











