Personalsorgen vor Wolfsburg-Spiel
Mit dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg bestreitet der KSC am frühen Sonntagabend (17.00 Uhr) im Wildparkstadion bereits seine dritte Partie innerhalb von nur acht Tagen.

Von David Ruf
Im DFB-Pokal gelang dem KSC am Mittwoch bei Kickers Offenbach zwar ein von allen Beteiligten als wichtig eingestufter Sieg, personell gesehen wurde dieser von den Karlsruhern aber teuer erkauft. Maik Franz musste bereits zur Halbzeit verletzt in der Kabine bleiben, den Kapitän plagten Adduktorenprobleme. Sein Einsatz ist laut Cheftrainer Edmund Becker noch nicht ganz sicher, tendenziell zeichnet sich jedoch ab, dass der Innenverteidiger gegen seinen ehemaligen Club auflaufen kann.
Weniger gut sieht es hingegen bei Joshua Kennedy aus. Der Australier zog sich in Offenbach eine Zerrung der Muskulatur zwischen Hüfte und Oberschenkel zu und wird wohl ausfallen. Fraglich ist auch der Einsatz von Stefano Celozzi rechts in der Viererkette, da seine Sprunggelenksverletzung noch immer nicht ganz verheilt ist. In Offenbach nahm Timo Staffeldt Celozzis Position ein, konnte seinen Trainer mit der gezeigten Leistung aber nicht ganz überzeugen. „Staffeldt hat nicht ganz so gut gespielt, allerdings muss ich ihn auch in Schutz nehmen, da es für ihn eine sehr ungewohnte Position war.“
Aufgrund der personellen Situation sind also einige Varianten in der Startaufstellung der Blau-Weißen denkbar. Generell gilt es für Becker gegen die noch ungeschlagenen Niedersachsen aber, „dass wir am absoluten Limit spielen müssen, um überhaupt etwas zu holen“. Die Statistik spricht immerhin für die Gastgeber: der KSC gewann bislang alle vier Bundesliga-Spiele zuhause gegen die „Wölfe“.











