Personalsorgen vor Frankfurt-Spiel
Vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am morgigen Samstag (15.30 Uhr) plagen KSC-Cheftrainer Edmund Becker Personalsorgen. Nach den Verletzungen von Godfried Adoube und Joshua Kennedy sind bei den Blau-Weißen zwei Positionen in der Startelf vakant.

Von David Ruf
Kennedy war unter der Woche während des Trainings in ein Loch auf dem Platz getreten und zog sich dabei unglücklicherweise einen Kapseleinriss zu. Der Australier wird definitiv ausfallen, ebenso wie Aduobe, der weiterhin an Adduktorenproblemen leidet. Ob Sebastian Freis oder Edmond Kapllani im Sturm von Beginn an spielen dürfen, will Becker erst morgen entscheiden. Für Aduobe wird erneut Massimilian Porcello, der am Freitag seinen Vertrag vorzeitig verlängert hat, in der Startelf stehen.
Mannschaftskapitän Mario Eggimann hat seine Gelb-Sperre abgesessen und wird in der Innenverteidigung wie gewohnt neben Maik Franz auflaufen. Von den Verletzungssorgen bei den Blau-Weißen könnte Lars Stindl vom KSC II profitieren. Nach starken Leistungen in der Regionalliga haben ihn die Verantwortlichen auf die Lizenzspielerliste gesetzt, Stindl hat damit gute Chancen, morgen dem Kader anzugehören.
Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel will Becker die Frankfurter morgen zum zweiten Mal schlagen. Trotzdem bekundet der Coach dem Gegner Respekt: „Die Eintracht hat sich Schritt für Schritt in der Bundesliga etabliert und hat bislang nur drei Punkte weniger als wir auf dem Konto“, stellt Becker fest. Von seiner Mannschaft, die seit acht Heimspielen ungeschlagen ist, wünscht sich der Coach, dass sie in der ersten Halbzeit mehr Druck aufbauen soll. „Ich hätte sicherlich nichts dagegen, dass wir künftig besser aus den Startlöchern kommen.“
Auch die Gäste haben erhebliche personelle Probleme und müssen mit Sotirios Kyrgiakos, Alexander Meier und Chris gleich auf drei Stammkräfte verzichten.











