Ohne Franz und Mutzel nach Bielefeld
Ohne seine beiden Stammkräfte Maik Franz und Michael Mutzel wird der KSC die Reise zum Spiel bei der abstiegsgefährdeten Bielefelder Arminia (Samstag, 15.30 Uhr) antreten. Auch die Einsätze von Andreas Görlitz und Sebastian Freis sind derzeit noch fraglich.

Von David Ruf
Sowohl Görlitz als auch Freis mussten das Training am Donnerstag abbrechen. Vor allem der Einsatz von Görlitz scheint nach dessen Problemen am Sprunggelenk fraglich, Freis’ Prellung scheint hingegen weniger schlimm zu sein. Sollte der 22-jährige spielen können, wird er wieder die rechte Außenbahn beackern.
Definitiv ausfallen werden Maik Franz, der sich im Spiel gegen Schalke 04 nach einem Zusammenprall mit Jermaine Jones eine Prellung im Oberschenkel zugezogen hatte, und der an muskulären Problemen leidende Michael Mutzel. Für Franz wird Martin Stoll zu seinem sechsten Bundesligaeinsatz kommen, im defensiven Mittelfeld wird die Wahl von Cheftrainer Edmund Becker wohl auf Godfried Adoube fallen. Stefan Buck wird deshalb trotz einer ansprechenden Leistung gegen Schalke wieder mit der Ersatzbank Vorlieb nehmen müssen.
Eine weitere Änderung in der Startelf deutet sich zudem im linken Mittelfeld an. Becker überlegt, Bradley Carnell den Vorzug vor Alexander Iashvili zu geben. „Wir werden die Entscheidung erst kurz vor Spielbeginn fällen, das will ich mir einfach offen lassen.“
Christopher Reinhard wird erneut in der Regionalliga-Mannschaft der Blau-Weißen spielen, mit ihm will Becker nächste Woche ein Gespräch über seine sportliche Perspektive beim KSC führen.
Unterdessen hat sich die Personalie Bernd Korzynietz für den KSC erledigt. Der Bielefelder, der beim KSC im letzten Jahr noch ein Thema für die rechte Abwehrseite war, ist mittlerweile keines mehr. „Der Spieler war im letzten Jahr für uns interessant, er ist kein Thema mehr“, so Becker am Donnerstag.
Bei Daniel Brosinski ist hingegen wieder Bewegung in die Verhandlungen gekommen. Becker hat mit ihm und seinem Vater gesprochen, nachdem der 19-jährige Mittelfeldspieler vom KSC II den Blau-Weißen ursprünglich am vereinbarten Stichtag abgesagt hatte. Brosinski, dem ein Angebot des 1. FC Köln vorliegt, will sich zunächst auf das derzeit stattfindende Abitur konzentrieren. Trainer Becker würde den Spieler gerne behalten. „Er selbst muss das aber auch wollen, sonst macht es keinen Sinn.“











