Oberliga-Team verliert gegen Göppingen
Gegen den Tabellensechsten Göppinger SV verlor der KSC II das Duell des 10. Spieltags am Samstag mit 0:2.

Von Jasmina Klein
In der ersten Halbzeit der Partie kombinierten sich die Karlsruher immer wieder vor das Göppinger Tor, zeichneten sich durch viele Balleroberungen und ein druckvolles Spiel aus. Die Göppinger Gastgeber spielten von Beginn an defensiv und standen tief in der eigenen Hälfte. Gefährlich wurden die Blau-Weißen zum ersten Mal durch eine Flanke von Kai Luibrand auf Ridje Sprich, dessen Schuss dann allerdings im Außennetz des Göppinger Tors landete. Das Karlsruher Team kam im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit immer wieder zu weiteren Möglichkeiten im Strafraum, diese wurden jedoch allesamt von der Göppinger Abwehr geblockt.
Nach einer Unachtsamkeit in der Karlsruher Viererkette und einem langen Ball der Göppinger gingen dann aber die Gastgeber in Führung: Franco Petruso traf in der 24. Minute unhaltbar für Florian Stritzel zum 1:0 für den Göppinger SV.
Trotz des Gegentors dominierten die Karlsruher auch in der zweiten Halbzeit durch überwiegenden Ballbesitz die Partie und spielten noch einige weitere Chancen heraus. Bei den vielen Strafraumszenen fehlte es jedoch meist am finalen Abschluss, um den Ausgleich zu erzielen. Gegen Ende der Partie versuchte der KSC II noch einmal alles und spielte noch offensiver. Die daraus resultierenden Räume in der Karlsruher Defensive nutzten die Göppinger prompt und konzentrierten sich nun auf schnelle Konter. Die Göppinger kamen so zu zwei gefährlichen Torchancen kurz vor Schluss, diese konnte KSC II-Keeper Florian Stritzel aber sicher verhindern. Nach einem weiteren Konter gelang den Gastgebern durch Nebih Kadrija schließlich in der 86. Minute noch das Tor zum 2:0-Endstand.
"Der Ausgleich wäre für uns sicher verdient gewesen, aber am Ende war durch die Chancen der Göppinger das zweite Tor die logische Konsequenz. Die Defensive ist die Stärke von Göppingen. Wir müssen daraus lernen und den Ball gegen solche Gegner noch energischer vor das Tor bringen.", resümierte KSC II-Cheftrainer Stefan Sartori nach der Partie.
Nun muss das Team im nächsten Spiel wieder auswärts sein Können unter Beweis stellen. Am 1. Oktober gastieren die Karlsruher beim FSV Hollenbach.
KSC II: Stritzel, Bader, Cisse (79.Fossi), Hoffmann, Grupp, Mehlem, Lutz (86. Velic), Kleinert, Mehlem (67. Reith), Sprich, Luibrand
Bilder: GES Sportfoto











