Niederlagenserie hält an
Auch gegen den Gast aus München musste das Regionalligateam den Platz als Verlierer verlassen. Das 0:3 Halbzeitergebnis konnte nur noch zu einem 2:3 aus Sicht der Gastgeber verkürzt werden.

Die Gäste aus München erwischten den besseren Start. Das auf vier Positionen veränderte Team im Vergleich zum Spiel in Frankfurt hatte in der Anfangsphase Probleme ins Spiel zu finden. So hatten auch die Münchnerinnen die erste Chance, doch der Schuss aus 15 Metern flog am Pfosten vorbei. Mit zunehmender Spieldauer fand der Gastgeber besser ins Spiel. Das Geschehen spielte sich größtenteils im Mittelfeld ab. Chancen konnten sich aber beide Teams nicht erarbeiten. Umso überraschender dann das 1:0 für die Gäste. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schaltete München blitzschnell und überraschte die KSC-Defensive mit einem Pass in die Schnittstelle der Viererkette. KSC-Torhüterin Luisa Diebold konnte in der folgenden 1 zu 1 Situation den Rückstand nicht verhindern. Die Blau-Weißen waren in der ersten Hälfte nur durch Standartsituationen etwas gefährlich. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann der Doppelschlag. Erst ein direkt verwandelter Freistoß aus 22 Metern dann ein Volleyschuss, nach missglückter Abwehraktion, brachte den 0:3 Pausenstand.
Trainer Sorin Radu stellte zu Beginn der zweiten Halbzeit sein Team in der Offensive um. Den Blau-Weißen war anzumerken, dass Sie sich mit dem doch recht unglücklichen 0:3 zur Pause nicht zufrieden geben wollten. Bereits nach 5 Minuten konnte der Anhang den Anschlusstreffer zum 1:3 bejubeln. Nach einem Befreiungsschlag war es Miriam Villar die den Ball über die herauslaufende Wacker-Torhüterin lüpfte und ihr Team wieder ins Spiel brachte. Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern zeigte das Team nun eine leidenschaftliche Partie. Die Gäste aus München konnten sich kaum noch befreien, lediglich durch wenige Konter konnten Sie in Durchgang zwei für Gefahr sorgen. Allerdings brauchte die Heimelf bis zur 72 Minute für Treffer Nr. 2 durch Miriam Villar. Die verwertete eine Flanke von Stephanie Krauth mit einem sehenswerten Kopfballtreffer. In der Schlussviertelstunde erarbeiten sich die Blau-Weißen noch weitere Chancen der verdiente Ausgleichstreffer wollte aber nicht mehr fallen.
Nächten Sonntag trifft das Team auf den Tabellenführer aus Wetzlar. Anpfiff ist um 14 Uhr.











