Niederlage in Kaiserslautern
Die U19 des KSC hat am Wochenende im Süd-West Derby mit 0:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern verloren. Die Elf von Trainer Giannikis bleibt somit Elfter in der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest.
Das Talentteam kam deutlich druckvollerer in die Begegnung und hatte in der sechsten Minute die erste Großchance durch Voglsammer. Dieser wurde jedoch in letzter Sekunde noch von einem FCK-Verteidiger geblockt. Der Wildpark-Nachwuchs war taktisch besser eingestimmt auf das Spiel, die Pfälzer agierten aber aggressiv gegen den Mann, was wiederum die Spielräume für den KSC sehr eng machte. Dennoch erarbeitete sich die U19 weitere gute Chancen, die jedoch von Voglsammer und Gür vergeben wurden. Bis zur 43. Minute waren die "Roten Teufel" nicht einmal gefährlich vors Karlsruher Gehäuse gekommen. Dann konnte jedoch KSC-Keeper Salscheider einen Schuss nicht festhalten,was FCK-Angreifer Schwehm per Abpraller zum 1:0 Pausenstand verwertete. Zu diesem Zeitpunkt ein dem Spielverlauf nicht entsprechendes Ergebnis.
Wieder begann das Talentteam sehr stark. Durch hart erkämpfte Ballbesitze im Mittelfeld und den in der Halbzeit eingewechselten KSC-Stürmer Carl, der sehr gut ins Spiel fand, war der KSC dem Anschlusstreffer näher als der FCK dem 2:0. Eben genannter Carl vergab dann in der 55. Minute aus aussichtreicher Position die Chance zum 1:1 Ausgleich. Nur drei Minuten später nutzte dann der FCK einen kapitalen Verteidigungsfehler in der Badener Hintermannschaft und baute die Führung durch Lindner auf 2:0 aus. Coach Giannikis musste reagieren und ließ fortan wesentlich offensiver spielen und brachte den nach langer Verletzungspause wieder genesenen Malsam als frischen Stürmer. Durch diese Ausrichtung kam es zu einigen Konterchancen der Roten Teufel, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Leider konnte auch das Talentteam nichts mehr entgegen setzen und so blieb es beim 2:0.
"Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren. Auswärts so viele Chancen ungenutzt zu lassen ist fatal. Unsere Mannschaft hat taktisch in der ersten Halbzeit auf hohem Niveau gespielt. Das diese Ordnung mit der offensiveren Ausrichtung in der zweiten Halbzeit bei einem 2:0 Rückstand teilweise verloren gegangen ist, ist normal. Dennoch bin ich sehr enttäuscht hier als Verlierer vom Platz zu gehen”, so Trainer Agirios Giannikis nach dem Spiel
KSC: Salscheider, Hummel (80. Steinberger), Blank, Smith, Pottmeyer (80. Pavkovic), M. Müller, Me. Schmitt, Schoch, Calhanoglu, Voglsammer (46. Carl), Gür (63. Malsam)
Nico Herold











