Nach 7:0 zu Hause muss der KSC nach Bochum
Zum letzten Auswärtsspiel der Saison muss der KSC am Sonntag nach Bochum reisen. Die Karlsruher wollen mit einem Auswärtssieg ihre rechnerische Aufstiegschance wahren, die bereits aufgestiegenen Gastgeber kämpfen um den Meistertitel der Liga.
Von Andreas Eisinger
Zum letzten Auswärtsspiel der Saison muss der KSC am Sonntag nach Bochum reisen (Anpfiff 15 Uhr). Die Karlsruher wollen mit einem Auswärtssieg ihre rechnerische Aufstiegschance wahren, die bereits aufgestiegenen Gastgeber kämpfen um den Meistertitel der Liga. "Ich kenne meinen Kollegen Marcel Koller", sagte KSC Cheftrainer Edmund Becker. "Der wird seine Mannschaft heiß machen und nicht verlieren wollen, wenn nach dem Schlusspfiff im Stadion die Aufstiegsfeier steigt."
Dass auch im Wildpark eine Woche später gefeiert werden kann, ist zumindest theoretisch noch möglich; allerdings ist die Mannschaft beim 7:0 Heimsieg gegen Eintracht Braunschweig wohl eine Woche zu spät aufgewacht. "Trotzdem war dieses Ergebnis wichtig für uns, die Mannschaft wirkt seither viel frischer." Wenn sie das in zwei Erfolge gegen Bochum und Paderborn umsetzen kann, muss der Blick zur Konkurrenz wandern: Sollte Energie Cottbus gegen die immer noch abstiegsbedrohten Offenbacher und Münchner verlieren und Greuther Fürth mindestens eines der ausstehenden Spiele gegen Rostock oder Freiburg nicht gewinnen, stünden die Blau Weißen am Ende doch auf Tabellenplatz drei. Gedankenspiele, an denen sich beim KSC niemand beteiligen möchte.
In Bochum muss Thomas Kies nach seiner fünften gelben Karte zuschauen, für ihn spielt Florian Dick von Anfang an auf der rechten Abwehrseite. Mario Eggimann hat seine Sperre gegen Braunschweig abgesessen und kehrt ins Team zurück dafür muss Trainer Becker seine Verteidigung auf einer weiteren Position umstellen. "Und das ist eine unangenehme Aufgabe nach einem 7:0, aber Mario ist gesetzt!" Wahrscheinlich rückt Christian Eichner aus dem Abwehrzentrum zurück auf seine angestammte linke Seite, Bradley Carnell nach vorne ins Mittelfeld. Da Becker am Sturmduo Edmond Kapllani und Sebastian Freis festhält, muss wohl Michael Mutzel oder Giovanni Federico auf die Bank. Angreifer Jiri Kaufman ist immer noch nicht fit und ist höchstens zum Saisonfinale gegen Paderborn wieder einsatzbereit.











