Mit Sieg im Rücken nach Erfurt

Ohne personelle Veränderungen will Lorenz Günther Köstner auch in Erfurt siegen. Die Aufsteiger stehen zwar auf einem Abstiegsplatz, dennoch warnt Köstner vor deren Heimstärke. Trotzdem ist der Coach von einem guten Abschneiden seiner Elf überzeugt.

Von Andreas Eisinger
Der Heimsieg über Eintracht Trier soll nur der Anfang einer kleinen Serie bis zur Winterpause gewesen sein. Wenn es nach dem Willen von Lorenz Günther Köstner geht, wird am Sonntag bei Rot Weiß Erfurt (Anpfiff 15 Uhr) nachgelegt. Vor zwei Wochen wählte der Cheftrainer extra einen Umweg über Thüringen, um sich ein direktes Bild vom Gegner zu machen. "Ihr Platz in der Tabelle täuscht gewaltig", weiß der Franke von seiner Sichtung zu berichten. "In deren Stadion haben in dieser Saison noch nicht viele Mannschaften gewonnen. Sie schießen sehr wenig Tore, müssen aber so spielen, wenn sie die Klasse halten möchten." Um seine junge Mannschaft ist ihm aber nicht bange: "Wir haben auch zweimal in Dresden gewonnen und vorher waren die im eigenen Stadion lange ungeschlagen."

Sorgen bereitet Köstner also nicht sein Team, dafür aber der Blick auf die Platzverhältnisse im Steigerwaldstadion. Obwohl bis Sonntag wärmere Luft angesagt ist, rechnet der Coach nicht gerade mit einem paradiesischem Geläuf: "Ich hoffe sehr, dass der Platz nicht gefroren ist."

In der Anfangself plant Lorenz Günther Köstner im Vergleich zum Trier Spiel keine Umstellungen im Angriff wirbelt erneut der junge Sebastian Freis, Ivan Saenko muss auf die Bank. Der russische Angreifer war am vergangenen Sonntag wegen mangelnder Einsatzbereitschaft ins zweite Glied versetzt worden, überzeugte seinen Trainer aber beim Kurzeinsatz dennoch. "Er hat gut gekämpft und sich die Kritik zu Herzen genommen, hoffentlich bleibt das so", lobte Köstner seinen Schützling. Freis ist aber allein wegen seines Siegtreffers gegen die Moselstädter in Erfurt gesetzt.


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