Mit Kies, Carnell und Freis ins Topspiel
Auf das Heimspiel gegen den 1. FC Köln (Montag, 20.15 Uhr) konnte "Ede" Becker seine Spieler erst im Freitags-Training richtig einstimmen. Der Regen erschwerte die Vorbereitung, auf dem Kunstrasen wollte der Trainer kein Risiko eingehen. "Wenn die Jungs da richtig Gas gegeben hätten, hätten sie sich möglicherweise verletzt", sagt er.

Von Andreas Eisinger
Aus diesem Grund ließ Becker auch Angreifer Jiri Kaufman am Vormittag pausieren, einsatzbereit wird er am Montag aber sein. Dennoch konnte er sich schonmal an seine Zuschauerrolle gewöhnen: Sebastian Freis wird in die Offensive des KSC zurückkehren, Kaufman muss auf die Bank.
Dort saß viele Spiele lang Verteidiger Thomas Kies. Nach einer Sperre und einer kurzen Verletzungspause lief ihm Florian Dick auf der rechten Abwehrseite den Rang ab, Kies hatte seinen Stammposten verloren. In Augsburg riss sich Dick das Kreuzband, wird demnächst operiert und fehlt mindestens ein halbes Jahr. "Thomas Kies ist ein enorm wichtiger Spieler für uns, jetzt bekommt er die Chance, sich seinen Platz wieder zu holen", erklärte Becker. "Er übernimmt selbst von der Bank aus eine Führungsrolle."
Außer Dick hat Becker alle Mann an Bord, Bradley Carnells Bluterguss ist nahezu verschwunden, der Mittelfeldspieler kann wieder auf der linken Seite auflaufen.
Der Cheftrainer erwartet eine unberechenbare Gastmannschaft. Derzeit seien die Kölner zwar gar nicht gut drauf, "aber sie haben enorm starke Einzelspieler". In der Domstadt hat sich die Euphorie nach der Verpflichtung von Trainer Christoph Daum längst gelegt, die Geschäftsstelle der Geißböcke schickte einige georderte Eintrittskarten zurück in den Wildpark. Deshalb gibt es jetzt wieder einige Restkarten, 26.000 Zuschauer haben sich ihre Karte allerdings schon gesichert.











