Michael Steidl im Amt bestätigt
Bei der Ordentlichen Mitgliederversammlung des KSC zog Präsident Detlef Dietrich eine positive Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres. Verwaltungsrat und Vereinsrat wurden neu besetzt.
Michael Steidl bleibt KSC Vizepräsident: Bei der Mitgliederversammlung gestern abend in der Neureuter Badnerlandhalle bestätigten die 371 anwesenden Mitglieder den Amtsinhaber. Steidl war an Pfingsten vom Vereinsvorstand zum Nachfolger des zurückgetretenen Werner Merkel gewählt worden. Bei der Generalversammlung hatte er sich nun dem Votum der Mitglieder gestellt und erreichte bereits im ersten Wahlgang mit 183 Stimmen die erforderliche absolute Mehrheit. Die beiden Kandidaten Rolf Hauer und Udayasari Koralegedara erreichten 96 und 68 Stimmen.
"Damit können wir die begonnene Arbeit fortsetzen", jubelte Steidl nach der Wahl und Präsident Detlef Dietrich betonte: "Die Mitglieder haben eine sehr gute Wahl getroffen. Michael Steidl kommt aus unserer Nachwuchsabteilung und wird gerade in diesem Bereich in Zukunft die Akzente setzen." Der 38 Jährige will sich allerdings nicht nur um die Jugend kümmern. In seiner Vorstellungsrede forderte er: "Aus Zwietracht muss Eintracht werden."
In seinem Finanzbericht informierte KSC Präsident Detlef Dietrich die Mitglieder über die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres. "Wir sind zwar weiter nicht auf Rosen gebettet, befinden uns aber auf einem guten Kurs", betonte er und räumte ein: "Der sportliche Aufstieg hatte natürlich den unangenehmen Nebeneffekt, dass er auch eine Menge Geld gekostet hat." In der Saison 2000/2001 erwirtschaftete der KSC einen Verlust von insgesamt 8,8 Millionen Mark, konnte seine Bankverbindlichkeiten allerdings von 8 auf nunmehr 4 Millionen Mark halbieren. Die bilanzielle Überschuldung von rund 2,5 Millionen Mark zum 30. Juni 2001 ist für Dietrich ebenfalls nicht besorgniserregend, denn: "Erstens ist der Zepek Transfer, der ja erst zum 1. Juni realisiert wurde, nicht eingerechnet, und außerdem ist diese Überschuldung durch den Marktwert der Mannschaft bei weitem abgedeckt."
In den vergrößerten und durch die neue Satzung gestärkten Verwaltungsrat wurden Dr. Friedrich Georg Hoepfner, Rainer Schütterle, Helmut Leyerle, Peter Mayer, Bernd Bechtold, Lüppo Cramer und Hartmut Gieringer gewählt. Zu Vereinsräten bestellten die Mitglieder Dieter Gläser, Udo Greiner, Martin Holler, Helmut Kadelke, Jens Kahlert, Uli Lange Horst Liebs und Rolf Wanner.











