Kultusministerium und Stadt Karlsruhe begrüßen Projekt des KSC und seiner Partnerschulen

(eis) "Eine wünschenswerte Nachwuchsarbeit im Bereich des Leistungssports umfasst die Konbination der schulischen Ausbildung mit der Förderung der sportlichen Talente Jugendlicher. Der KSC hat hier ein Konzept vorgelegt, welches dies beispielhaft verwirklicht." Helmut Rau, Staatssekretär für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden Württemberg, stattete der Geschäftsstelle des Zweitligisten am heutigen Donnerstag einen Besuch ab, um sich über die Entwicklung des von den Blau Weißen initiierten "Zentrums für Sport, Kultur und Bildung" (ZSKB) zu informieren.

Das Konzept des breitgefächerten Projektes zur Nachwuchsförderung stellte KSC Präsident Detlef Dietrich zusammen mit dem Landespolitiker und Sportbürgermeister Harald Denecken dann am Nachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz vor.
"Unsere Jugend ist das Kapital und die Zukunft unseres Vereins" auf Grund dieser Maxime genießt die Unterstützung und Förderung junger Talente bei der Vereinsführung allerhöchste Priorität.
Die Durchführung des Projekts erfolgt in Zusammenarbeit mit den Partnerschulen des KSC (Otto Hahn Gymnasium, Engelbert Bohn Schule, Sophie Scholl Realschule, Ernst Reuter Schule und der Grund und Hauptschule Grünwinkel).
Ziel sei es, Schülerinnen und Schülern mit besonderen sportlichen Talenten eine optimale, zweigleisige Ausbildung zu ermöglichen, so Staatssekretär Rau. Im Vordergrund stehe zweifelsohne die schulische und berufliche Ausbildung, um den Jugendlichen ein solides Standbein für die Zukunft zu bieten. Wichtig sei aber, so Rau weiter, dass eben diesen Jugendlichen ihr Talent nicht durch die Schule untergraben werde.
Am Beispiel des zu Beginn des neuen Schuljahres eröffneten Sportinternates des KSC sehe man, dass es keineswegs ausreiche, den Jugendlichen ein Dach über dem Kopf zu bieten, sondern es, nicht zuletzt wegen der Doppelbelastung, unerlässlich sei, umfassende und optimale schulische, soziale und sportliche Betreuung zu bieten.
In Zusammenarbeit mit den Partnerschulen wurde auch das Teilzeitinternat verwirklicht: Zur Zeit werden rund 50 Jugendliche nach dem Unterricht zum Teilzeitinternat in den Wildpark gebracht. Dort erhalten die Nachwuchssportler in den Vereinsräumen ihre Mittagsmahlzeit, nach welcher sie unter pädagogischer Aufsicht ihre Hausarbeiten erledigen. Um 15 Uhr beginnt dann unter der Leitung der KSC Trainer Pezzaiuoli, Kraaibeek, Kauczinski und Böhm der sportliche Teil des Nachmittags.
Das Teilzeitinternat des Badischen Zweitligisten wurde mittlerweile auf weitere Sportarten wie Schwimmen, Kanufahren, Leichtathletik, Basketball, Handball, Judo und vieles mehr ausgeweitet.
Voraussetzung für ein funktionierendes Jugendkonzept ist jedoch auf alle Fälle die Kooperation mit anderen Sportvereinen der Umgebung. "Hier müssen alle ihr Visier nach oben klappen", weist Bürgermeister Denecken auf das in der Vergangenheit zum Teil gespannte Verhältnis der Karlsruher Sportvereine zum KSC. Die Resonanz zeige aber, dass auch diese Probleme vollständig abgebaut werden können.
Um diese Nachwuchsförderung richtig effizient zu gestalten, so Präsident Detlef Dietrich, sei es unerlässlich das "ZSKB" größtenteils auf dem Gelände des Wildparkstadions zu "bündeln".
In naher Zukunft sollen also an einem Standort gleich drei Funktionalitäten zusammengefasst werden. Die Internatsfunktionalität und Sportlerinnen, die Gewerbefunktionalität zur Kostendeckung und natürlich die Stadionfunktionalität.
So sollen im Wildpark ein Internat/Teilzeitinternat zur Unterbringung und Betreuung der Jungsportler Gewerbe, Service Portale sowie eine multifunktionale Fußballarena Platz finden.
Die bis auf die Haupttribüne völlig veraltete Sportstätte soll zu einem 35.000 Zuschauer fassenden, reinen Fußballstadion ausgebaut werden, das auch für eine Reihe anderer Großveranstaltungen nutzbar sein wird.


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