KSC zu Gast bei Hannover 96

(ruf/eis) Am kommenden Sonntag muss der KSC am sechsten Spieltag der zweiten Fußballbundesliga beim Tabellenachten Hannover 96 antreten. Nach den unglücklichen Niederlagen in den Heimspielen gegen Mannheim und Frankfurt wollen die Karlsruher im Niedersachsenstadion unbedingt wieder punkten.

Trainer Stefan Kuntz zollt den Hannoverranern großen Respekt und fürchtet vor allem ihre 4 3 3 Taktik. Von seiner Mannschaft erwartet der Europameister von 1996 besonders taktische Disziplin, Aufmerksamkeit und eine optimale Einstellung. "Mit der bisherigen Saisonausbeute bin ich nicht zufrieden. Wir gehören zu den Mannschaften der zweiten Liga, die bisher den attraktivsten Fußball gezeigt haben. Ein bisschen weniger Attraktivität und dafür mehr Zählbares wäre mir allerdings wesentlich lieber", so der Übungsleiter weiter. Daher werde es am Sonntag wohl einige taktische und personelle Veränderungen geben. Wie die genau aussehen, verriet Kuntz allerdings nicht.

Verzichten muss Kuntz bei der anstehenden Aufgabe in jedem Fall auf die Dienste von Carsten Birk, der immernoch an einer Knieverletzung laboriert. Unklar ist der Einsatz von Tobias Weis und Verteidiger Marcel Rapp. Weis erlitt im Training eine Knöchelverletzung, Rapp einen Pferdekuss im Oberschenkel erlitt.
Das Ziel auswärts zu punkten, wird aber keine leichte Aufgabe werden: Die Niedersachsen sind auch nach fünf Spieltagen nach wie vor ungeschlagen. Bis auf die beiden Langzeitverletzten Guido Gorges und Marco Rose stehen 96 Trainer Ralf Rangnick alle Spieler zur Verfügung.
Wenn es dem KSC im Gegensatz zu den letzen Partien gelingt die Torchancen zu nutzen, die sich aus dem zuletzt erfrischenden Offensivfussball ergaben, stehen die Chancen auf einen Punktgewinn gar nicht schlecht.

Aufgrund der Terroranschläge in den Vereinigten Staaten wird am kommenden Spieltag der ersten und zweiten Bundesliga vor dem Anpfiff eine Gedenkminute abgehalten. Zudem werden alle Mannschaften mit Trauerflor spielen.
Beim Karlsruher SC überlegt man momentan, in welcher Weise sich der Verein weitergehend solidarisch gegenüber den USA zeigen wird. Genaueres hierzu wird nächste Woche bekanntgegeben. "Die Spieler haben bereits große Bereitschaft signalisiert bei gemeinsamen Aktionen mitwirken zu wollen", so Hauptgeschäftsführer de Buhr.


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