KSC will „Wölfe“ erneut ärgern

von Daniel Heinz

Am Samstag (15.30 Uhr, Volkswagen-Arena) muss der KSC beim Tabellenvierten VfL Wolfsburg antreten und steht dort nach den zuletzt verlorenen Spielen vor einer schweren Aufgabe.

Von David Ruf
Mut kann den Karlsruhern aber beispielsweise die Statistik machen. Die Wolfsburger sind so etwas wie der Lieblingsgegner der Badener. Fünfmal trafen beide Teams in der Bundesliga aufeinander und fünfmal hieß der Sieger am Ende KSC – zuletzt im Hinspiel Ende September des vergangenen Jahres. „Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen Spitzenmannschaften in der Lage sind zu punkten“, sagte KSC-Trainer Ede Becker am Donnerstagnachmittag. „Unser Ziel ist es natürlich, am Samstag wieder in die Punkte zu kommen.“

Am Freitagmorgen werden sich die Karlsruher mit dem Zug auf den Weg nach Niedersachsen machen. Dort erwarte sein Team eine sehr schwere Aufgabe, sagt Becker. „Nach dem Aus im Uefa-Cup und dem DFB-Pokal werden sie alles daran setzen, in der Meisterschaft schadlos zu bleiben.“

Aufgrund der gefährlichen Wolfsburger Offensive tendiert Becker dazu, wieder mit zwei „Sechsern“ vor der Abwehr spielen zu lassen. Neben Marco Engelhardt wird dabei wohl Michael Mutzel zum Einsatz kommen. „Da wir aber in die Punkte kommen müssen, werden wir im Angriff nicht nur mit einem Spieler agieren“, so Becker. Denkbar sei beispielsweise, dass auf der rechten Außenbahn mit Christian Timm oder Stefano Celozzi ein schneller Spieler zum Einsatz kommen könnte. Erneut von Beginn an auflaufen wird Innenverteidiger Sebastian Langkamp.

Unterdessen hat sich die Zahl der verletzten Spieler unter der Woche nicht verringert. Tim Sebastian teilte seinem Trainer nach der Übungseinheit am Donnerstag mit, dass er noch mit Problemen am Sprunggelenk zu kämpfen hat und vorerst noch nicht wieder zur Verfügung steht. Außerdem fehlen weiterhin Maik Franz (Reha nach OP), Massimilian Porcello (Knieprobleme) und Timo Staffeldt (Trainingsrückstand nach Magen-Darm-Virus).


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