KSC will ersten Auswärtssieg einfahren

von David Ruf

Wenn Schiedsrichter Babak Rafati das Spiel des KSC beim SC Paderborn (Samstag, 13.00 Uhr) anpfeifen wird, wird der letzte Auswärtssieg der Karlsruher bereits 278 Tage zurückliegen. Höchste Zeit also, endlich mal wieder drei Punkte in einem fremden Stadion einzufahren, findet auch KSC-Chefcoach Uwe Rapolder.

Von David Ruf
„Eine gute Mannschaft muss auch mal auswärts gewinnen, nur so lässt sich eine kleine Serie starten“, so der 52-jährige am Mittwochnachmittag. Gleichzeitig bezeichnete er die Partie am Samstag als „Schlüsselspiel“.

Dieses sei nur mit spielerischen Mitteln jedoch nicht zu gewinnen. „Wir müssen den Kampf annehmen“, so Rapolder. Die Paderborner seien sehr kampfstark, ihre große Stärke sei ihre interne Verschworenheit.

Was seine Startelf angeht, hielt sich Rapolder am Mittwoch noch sehr bedeckt und erklärte lediglich: „Es ist möglich, dass die gleiche Elf wie gegen Cottbus aufläuft, aber auch die eine oder andere Änderung ist denkbar.“ Nicht trainieren konnte am Mittwoch Andrei Cristea, der sich einen Zehennagel durchbohrt hat. Sein Einsatz scheint jedoch nicht gefährdet zu sein. Schlimmer hat es hingegen Massimilian Porcello erwischt: Der Deutsch-Italiener hat sich nach einem Zusammenprall mit Keeper Luis Robles eine Fleischwunde an der Patellasehne zugezogen.

Um ihre Integration ins Team zu fördern, werden auch die drei Neuzugänge Pascal Groß, Martin Hudec und Marco Terrazzino die Reise nach Paderborn mit antreten. Vielleicht kann das Trio dort dann auch einen Beitrag dazu leisten, dass die Karlsruher zum ersten Mal seit dem 2. Mai 2010 - damals gewannen die Badener mit 1:0 beim MSV Duisburg - auswärts wieder dreifach punkten.


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