KSC will Auswärtsschwäche in Cottbus beilegen
Im Kellerduell der Zweiten Liga muss der Karlsruher SC am Freitag bei Energie Cottbus antreten (Anpfiff 19 Uhr). Ein Sieg ist dabei Pflicht für die Badener, wenn sie ihr Ziel, mindestens 20 Punkte vor der Winterpause auf dem Konto zu haben, erreichen wollen.
Von David Ruf
"Ich erwarte eine geschlossene Mannschaftsleistung, nur so werden wir zum Erfolg kommen", gibt KSC Cheftrainer Lorenz Günther Köstner die Marschrichtung für das Spiel morgen Abend beim Tabellenletzten Energie Cottbus klar vor. Eigentlich hatten sich die Karlsruher das Ziel gesteckt, bis zur Winterpause mindestens 20 Punkte auf dem Konto zu haben. 17 sind es bisher und somit ist ein Sieg morgen Abend Pflicht, auch als Wiedergutmachung für die 0:3 Heimklatsche gegen den MSV Duisburg letzte Woche.
Die Brisanz vor der morgigen Partie könnte größer kaum sein. Vor dem letzten Spieltag der Hinrunde in der Zweiten Fußball Bundesliga ist die Situation am Tabellenende enger denn je. Lediglich ein Punkt trennt den Tabellenvierzehnten aus Karlsruhe von den Lausitzern, bei denen Interimstrainer Petrik Sander auf insgesamt zehn Spieler verzichten muss. Viermal in Folge haben die Cottbuser zuletzt verloren und sich mit zwei Platzverweisen beim 1:3 in Frankfurt personell weiter selbst geschwächt. Auch das einst als Festung bezeichnete Stadion der Freundschaft verdient diese Bezeichnung in dieser Spielzeit nicht mehr. Mit dem KSC kommt aber nun ein Gegner, der auswärts gerade mal einen Sieg vorzuweisen hat.
Um diesmal zum Erfolg zu kommen, wird Köstner seine Mannschaft auf drei Positionen verändern. Carsten Rothenbach soll für den zuletzt formschwachen Mario Eggimann in der Innenverteidigung für Ordnung sorgen, für Sebastian Freis wird Ivan Saenko, dem sein Coach überragende Trainingsleistungen bescheinigt, in die Startelf rücken. Dazu wird Danny Schwarz wieder von Anfang an spielen. Darüber wer an dessen Stelle mit der Ersatzbank vorlieb nehmen muss, war sich der 52 jährige Fußballlehrer heute noch nicht sicher.
Damit morgen für tatkräftige Unterstützung gesorgt ist, spendete der Karlsruher SC seinen Fans 5.000 für die Fahrt, die Spieler zahlen die Eintrittskarten aus der Mannschaftskasse. Supporters Vorstand Martin Löffler zeigte sich begeistert: "So können wir die Fahrt aller Voraussicht nach kostenlos anbieten." Drei Busse werden sich morgen auf den Weg machen, insgesamt rechnet Löffler mit rund 200 KSC Fans vor Ort.











