KSC weist Vorwürfe der Supporters Karlsruhe zurück

Der KSC arbeitet seit Jahren einvernehmlich und damit erfolgreich mit den Supporters Karlsruhe e.V. und dem Fan Projekt im Stadtjugendausschuss Karlsruhe e.V. zusammen. In dieser Zeit wurden etliche gemeinsame Projekte realisiert, zuletzt der Familientag 2001 zugunsten der Aktion Mensch, der ohne die Kooperation von Verein und Fans sowie das Engagement der Supporters in dieser Größenordnung nicht durchführbar gewesen wäre.

Die Unterstützung aller Fans des KSC, die insbesondere in der vergangenen Saison bewiesen haben, dass sie absolut erstligareif sind, wurde und wird durch den Club daher in keinster Weise in Frage gestellt oder beschnitten.

Umso größer war die Überraschung des Präsidiums über die gemeinsame Presseerklärung, die Supporters und Fan Projekt heute an viele Redaktionen verschickten. Die beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Verein, Stadt und Fans werde durch den Verein aufgekündigt, heißt es darin, von drastischen Mittelkürzungen bei der Subventionierung der Fanarbeit ist die Rede. Außerdem ignoriere der KSC Anliegen seiner organisierten Fans.

Das Präsidium stellt folgende Fakten dagegen:

 Mit Frank Ockert haben wurde seit April diesen Jahres ein hauptamtlicher Fanbeauftragter eingestellt, der sich anders als vorher ausschließlich um die Belange der Anhänger kümmert.

 Außerdem finanziert der KSC in dieser Saison zu einem Drittel die Stelle eines hauptamtlichen Sozialarbeiters im Stadtjugendausschuss für das Fanprojekt.

 In der vergangenen Saison hatte ein Sponsor die Dauerkartenpreise für die Fanblöcke subventioniert. Obwohl dieser Beitrag in dieser Spielzeit nicht mehr zur Verfügung stehen wird, wurde die Unterstützung für die Supporters in voller Höhe beibehalten. Dies führt zu einem Einnahmeverlust für den Verein von ca. 80.000 DM, der in vollem Umfang den Supporters zukommt, obwohl diese als Dachverband von den übrigen 83 autorisierten KSC Fanclubs bisher noch nicht legitimiert wurden.

 An eine Mittelkürzung wird in keiner Weise gedacht. Weitere Zuwendungen, die sich in der kommenden Zweitligasaison auf weitere ca. 20.000 DM belaufen werden, sollen in der Zukunft lediglich allen Fanclubs zur Verfügung stehen und damit gerechter verteilt werden. Zum Vergleich: In der letzten Zweitligasaison wurden die Fans insgesamt mit lediglich 50.000 Mark unterstützt, für die kommende Saison steht den Anhängern damit ein Vielfaches dieses Betrages zur Verfügung.

Derzeit laufen die gemeinsamen Planungen für die neue Saison. Einige konstruktive Gespräche zwischen Supporters und KSC Geschäftsstelle haben stattgefunden. Nach wie vor ist das Präsidium übereinstimmend der Ansicht, dass eine eigenständige Fanvertretung als Teil der Dreisäulenstrategie Fan Projekt, Fanvertretung und vereinseigene Fanbetreuung von großer Wichtigkeit ist. Daher haben die Verantwortlichen stets ein offenes Ohr und eine offene Tür für die Belange der Fans und werden auch in Zukunft das Gespräch mit den Anhängern des KSC suchen.


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