KSC vor Ochsentour nach Rostock

Profis von Andreas Eisinger

Die Yachthafen-Residenz „Hohe Düne“ direkt am Ostseestrand hat dem KSC schon einmal Glück gebracht: Im April machte die Mannschaft bei Hansa Rostock den Aufstieg so gut wie perfekt und ließ anschließend im Hotel die Korken knallen. „Hoffentlich beflügelt uns das Hotel wieder“, hofft Cheftrainer Becker.

Von Andreas Eisinger
Morgen früh um neun Uhr fahren Mannschaft und Funktionsteam mit der Bahn, nach der Ankunft in Rostock steht das Abschlusstraining auf dem Programm. Nach dem Spiel geht es für eine weitere Nacht ins Hotel – „ein Flug wäre einfach zu teuer gewesen“, sagt Becker. Zwei Physiotherapeuten begleiten den KSC-Tross, „nach dem Spiel beginnen wir gleich mit der Regeneration.“ Denn schon am Dienstag müssen die Spieler im Pokal zu Hause gegen Wolfsburg ran.

 

„Das Pokalspiel ist aber in Rostock noch nicht im Hinterkopf“, betont Trainer Becker, „Aufstellung und Auswechslungen sehen wir nicht im Hinblick auf den Dienstag. Eher reagieren wir dann vor dem Pokalauftritt personell, wenn es denn nötig sein wird.

 

Mitaufsteiger Rostock hat sich nach fünf Niederlagen in Serie zum Saisonbeginn gefangen, Becker erwartet ein Duell auf Augenhöhe: „Wer Frank Pagelsdorf kennt, der weiß, dass er nicht mauert, sondern seine Mannschaft Fußball spielen lässt. Das müssen wir unterbinden und giftig dazwischen gehen.“ Seine Mannschaft solle sich ein Beispiel an den bisherigen Auswärtsauftritten nehmen und dabei möglichst wieder gewinnen. Nach dem dürftigen Auftritt bei der Nullnummer gegen Bielefeld am Sonntag wird Becker dennoch voraussichtlich an seiner Startelf fest halten.

 

Im Mittelfeld-Zentrum spielen Massimilian Porcello und Michael Mutzel, Godfried Aduobe muss erneut auf die Bank. „Godfried war in er Anfangsformation jahrelang unumstritten, das ist natürlich eine besondere Situation für ihn“, sagt Becker. In Gesprächen habe er Aduobe die Gründe für die Umstellung erläutert: „Porcello kam nach seiner Verletzung einfach verdammt schnell in Fahrt und hat auch gleich getroffen.“

 

Auf der linken Mittelfeldseite darf wahrscheinlich erneut Alexander Iashvili für Bradley Carnell ran, endgültig hat sich Becker aber noch nicht festgelegt. „Alexander fehlt ein Erfolgserlebnis, damit er hier richtig einschlägt.“ Es ist also auch möglich, dass Carnell von Anfang an spielen wird.


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