KSC verliert Testspiel gegen Mainz
Vor 4500 Zuschauern im Mainzer Bruchwegstadion besiegte der Bundesligist FSV Mainz 05 den Karlsruher SC am Freitagabend mit 1:0(0:0). Sämtliche Erlöse der Partie kamen der Familie des kürzlich verstorbenen Mainzer Ordnungsdienstleiters Volker Wetzel zu Gute.

Von Daniel Heinz
Mit Martin Stoll in der Innenverteidigung, Timo Staffeldt im zentralen Mittelfeld und Neuzugang Sanibal Orahovac im Sturm schickte KSC-Coach Edmund Becker gleich einige seiner Ersatzspieler, die bisher in der Liga kaum zum Zuge kamen, von Beginn an ran. Besonders Staffeldt und Orahovac wussten während den 90 Minuten zu überzeugen. Der Neuzugang aus Montenegro bot sich Ede Becker dabei als echte Alternative im Angriff an. Zu seinem ersten Einsatz im KSC-Trikot kam für wenige Minuten auch noch Mounkala Sawani. Der 18-jährige Kongolese absolviert derzeit ein Probetraining beim KSC.
4 500 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit eine ausgeglichene Partie. Auf Mainzer Seite hatte Markus Feulner in der 13. Minute die beste Chance. Sein Schuss aus 15 Metern klatschte allerdings gegen die Latte. Auf der Gegenseite war es KSC-Angreifer Sebastian Freis, der Marco Rose und FSV-Keeper Dimo Wache umdribbelte, den Ball dann allerdings nicht im Tor versenken konnte (20.) und somit die größte KSC-Chance vergab. Das Tor des Tages erzielte in der 53. Spielminute Markus Feulner per Freistoß. Jeff Kornetzky, der in der Pause für Markus Miller in die Partie kam, war bei Feulners Schuss aus gut 20 Metern machtlos.
Trotz der 0:1-Niederlage lieferte der KSC heute eine ordentliche Leistung ab. In einer Woche steht dann das nächste wichtige Spiel für die Blau-Weißen an. In der ersten Runde des DFB-Pokals gegen TeBe Berlin am 9. September zählt nur das Weiterkommen. Anpfiff ist um 14.30 Uhr im Berliner Mommsenstadion.











