KSC tritt in Frankfurt an

Profis von Daniel Heinz

Am Freitagabend eröffnet der KSC mit dem Spiel bei Eintracht Frankfurt den vierten Spieltag der Fußball-Bundesliga. Ab 20.30 Uhr will die Becker-Elf alles dafür tun, den zweiten Saisonsieg einzufahren.

Von David Ruf

„In diesem Spiel wollen wir uns ganz auf unsere eigenen Stärken besinnen und in den Zweikämpfen ein aggressives und engagiertes Spiel zeigen“, so KSC-Chefcoach Edmund Becker. Vor dem Anpfiff sieht der Fußballlehrer bei beiden Teams eine ähnliche Ausgangsituation. „Wir sind beide nicht so ganz optimal in die Saison gestartet und haben momentan einige angeschlagene Spieler." Bei den Gastgebern sind dies unter anderem die Führungsspieler Marco Russ und Ionnis Amanatidis, insgesamt fehlen acht Akteure.

Auf die vermeintliche Personalschwäche des Gegners will sich Becker aber nicht verlassen, vielmehr sei es wichtig, „dass wir unsere eigene Leistung bringen“. Deshalb gelte es, an die gute Leistung aus dem Spiel in Hamburg anzuknüpfen und die richtigen Lehren aus der Partie gegen Köln zu ziehen. Konkret bedeutet dies laut Becker „mit mehr Konzentration zu spielen und entschlossener in die Vorwärtsbewegung zu gehen". Rund 3500 Anhänger werden die Blau-Weißen dabei in der Commerzbank-Arena unterstützen.

Lars Stindl und Christian Timm haben die Reise in die Mainmetropole ebenso angetreten wie Martin Stoll. Zwar hatte sich dieser im gestrigen Training einen Bruch der linken Mittelhand zugezogen, einem Einsatz des Innenverteidigers würde aber dank einer Weichgipsschiene nichts im Wege stehen. Ein solcher würde für den am Knie verletzten Godfried Adoube zu früh kommen, der Mittelfeldakteur ist deshalb in Karlsruhe geblieben. Insgesamt 19 Spieler hat Becker mit nach Frankfurt genommen, einer wird noch aus dem 18-Mann-Kader fallen.


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