KSC-Talentkicker unterliegen beim FC Barcelona
Am Sonntag fand für die U11-Junioren ein Freundschaftsspiel der ganz besonderen Art statt. Auf dem Gelände der legendären Fußballschule "La Masia" spielten die Talentkicker des KSC gegen die Mannschaft des FC Barcelona.

Der Kontakt zwischen beiden Jugendabteilungen war auf einem internationalen Turnier im vergangenen Jahr entstanden, bei dem sich KSC-Torwart Max Lud und Antonio Rocca Vives vom FC Barcelona anfreundeten. Hierdurch entstand auch eine Freundschaft zwischen beiden Familien und Markus Lud begann dieses Freundschaftsspiel zu organisieren. Begleitet von drei Trainern, vielen Eltern und Geschwistern machte sich der KSC am vergangenen Freitag dann auf den langen Weg in die katalanische Hauptstadt. Die Freundlichkeit und Offenheit, mit der unsere Mannschaft und alle Begleiter empfangen wurden, war beeindruckend. Barcelona ist wirklich "mehr als nur ein Club."
Nach einer anstrengenden Nachtfahrt stand nach der Ankunft zunächst die Stadionbesichtigung des legendären Camp Nou auf dem Programm. Das eigentliche Highlight - der Kick gegen Barca - fand dann am Sonntag statt. Für die KSC-Kicker war es eine große Umstellung, wird doch in Spanien auf größere Tore und mit einer anderen Abseitsregel gespielt. Der strömende Regen tat noch sein übriges.
Absolut beeindruckend war die Spielweise der katalanischen Nachwuchskicker, die genau wie die Großen, das Tiki-Taka-Kurzpassspiel beherrschen. Außerdem verfügt Barca über den kleinen Antonio, der als absolutes Ausnahmetalent gilt und die KSC-Abwehr ein ums andere Mal zur Verzweiflung trieb. Nach 80 Minuten stand es 6:0 für den FC Barcelona und KSC-Co-Trainer Daniel Biehl war ein wenig enttäuscht über das Ergebnis, nicht aber über das Spiel seiner Mannschaft: "Vorne haben wir zwei hundertprozentige Torchancen vergeben und hinten sind wir für drei Fehler konsequent bestraft worden. Ein 4:2 wäre schön gewesen. Dennoch haben unsere Kinder absolut auf Augenhöhe mitgespielt."
Ein großes Lob für den KSC gab es auch vom Trainer der Katalanen, der sich freute, dass die Blau-Weißen mutig mitspielten und sich nicht, wie fast alle Gegner, vor dem eigenen Tor versteckten. Der Frust über die Niederlage war schnell vergessen, denn schon am Abend ging es wieder auf die lange Heimreise. Glücklicherweise war der Montag schulfrei und so konnten sich die Kinder ein wenig erholen. Viel Zeit bleibt der Mannschaft jedoch nicht, denn am Wochenende steht bereits ein Bundesligaturnier in Mönchengladbach auf dem Programm, bei dem unter anderem die gastgebende Borussia und der Hamburger SV als Gegner warten.











