KSC startet in die Rückrunde

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Den geplanten Feinschliff im gestrigen Mannschaftstraining machte Sturm "Kyrill" zunichte. KSC-Cheftrainer Edmund Becker ist mit der Rückrunden-Vorbereitung trotzdem zufrieden und sieht seine Mannschaft gewappnet für den Auftakt am Sonntag gegen Wacker Burghausen.

Von Andreas Eisinger
17.000 Karten sind derzeit fürs Heimspiel gegen Burghausen (Sonntag, 14 Uhr) weg, in weniger als 48 Stunden startet der KSC in die Rückrunde. "Wir müssen damit rechnen, dass sich gegen uns ab jetzt jeder Gegner so gut wie möglich verkauft", sagte Trainer Becker am Freitagmittag den Journalisten im Presseraum. Unter ihnen war ein Fernsehteam von "FIFA Television", ein englischsprachiges Programm, das der Fußballweltverband international ausstrahlt. Der KSC hat sich mit seinen guten Leistungen also nicht nur das Interesse der überregionalen Medien zurückerobert.

Becker warnte seine Mannschaft davor, den Gegner vorführen zu wollen und im Spiel die Geduld zu verlieren: "Wir sind in der Lage, zu jeder Spielminute zu treffen, weil wir enorm torgefährliche Leute haben. Also müssen wir auch mal abwarten können und nicht früh alles nach vorne werfen."

Nach der dreiwöchigen Vorbereitung mit dem Trainingslager in der Türkei steht Becker am Sonntag der gesamte Kader zur Verfügung, von Anfang an wird voraussichtlich die Stammelf der Vorrunde spielen. Vor Miller im Tor werden also Dick, Eggimann, Franz und Eichner verteidigen. Im Mittelfeld spielt Staubsauger Aduobe hinter Porcello, auf den Flügeln Federico und Carnell. Im Angriff sollen Sebastian Freis und Edmond Kapllani für Torgefahr sorgen. Einer der Reservisten passt nicht auf die Bank - wen Becker aussortiert, will er aber erst kurzfristig entscheiden.


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