KSC siegt am Millerntor
(dh) Mit einer starken kämpferischen Leistung konnten die Karlsruher am Montag Abend vor rund 16.000 Zuschauern den FC St. Pauli mit 2:1 bezwingen und verbesserten sich dadurch in der Tabelle auf Rang 14.
KSC Coach Lorenz Günther Köstner veränderte sein Team lediglich auf einer Position. Für den gelb gesperrten Thijs Waterink stand Mittelfeldmann Charles Haffner in der Anfangself der Blau Weißen. Bernhard Trares bildete zusammen mit Mario Eggimann und Carsten Rothenbach die Abwehrreihe der Karlsruher. St. Paulis Trainer Joachim Philipkowski wechselte auf zwei Positionen: Für Brückner kam Stanislawski neu ins Spiel, Mittelfeldmann Sager musste für Held den Platz freimachen.
Die Gastgeber waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, jedoch konnten die Karlsruher durch starken kämpferischen und läuferischen Einsatz die Hamburger des öfteren gefährlich unter Druck setzen. Insbesondere Clemens Fritz und Regisseur Marco Engelhardt wussten dabei zu überzeugen.
Nach zwanzig Minuten folgte dann die nicht unverdiente 1:0 Führung für die Karlsruher. Nach einem Patzer von Pauli Schlussmann Bulat, der den Ball in die Mitte faustete, konnte Ivan Saenko aus knapp 20 Metern Entfernung das Führungstor für die Gäste erzielen. Im direkten Gegenzug dann der 1:1 Ausgleich durch die Kiez Kicker: Nach einem Freistoß von Rasiejewski lenkte Alexander Meier den Ball unhaltbar für KSC Keeper Thomas Walter per Kopf ins KSC Gehäuse (21.).
Nach dem Seitenwechsel drehte der KSC auf, die logische Folge war der erneute Führungstreffer durch Aydin Cetin. Nach einem schönen Solo und einer präzisen Flanke von Gabriel Melkam wuchtete Cetin den Ball aus kurzer Distanz per Kopf zur 2:1 Führung ein. Von nun an bestimmte St. Pauli das Spielgeschehen. Die Karlsruher kamen nur noch selten zu Entlastungsangriffen. Zwar hätte der einsatzfreudige Meier in der Schlussminute noch ausgleichen können, sein Kopfball landete aber an der Karlsruher Querlatte.So blieb es am Ende beim nicht unverdienten 2:1 Sieg für die Badener, die sich dadurch im Abstiegskampf wieder ein wenig Luft verschaffen konnten. Nach dem Spiel äußerte sich KSC Coach Köstner zufrieden über die Leistung seines Teams, bemängelte aber zugleich, dass ein Sieg schon bei den letzten Heimspielen gegen Mannheim oder Reutlingen hätte geholt werden müssen.
Für das Team um Trainer Philipkowski brechen dagegen schwere Zeiten an. Nur neun Punkte haben die Hamburger nach 15 Spielen auf ihrem Konto und belegen damit den vorletzten Tabellenplatz.
FC St. Pauli:
Bulat Kolinger Stanislawski, Gibbs Rasiejewski (61. Ofodile) Lotter (46. Sager), Held (67. Yang), Inceman, Traub Meier, Patschinski
Karlsruher SC:
Walter Rothenbach, Trares, Eggimann Fritz, Engelhardt, Haffner, Melkam (60. Kracht) Cetin Labbadia (87. Grimm), Saenko (72. Jezek)
Tore:
0:1 Saenko (20.)
1:1 Meier (21.)
1:2 Cetin (56.)
Gelbe Karten: Held (38.), Gibs (79.), Meier (90.) Eggimann (60.)
Zuschauer: 16.000
Schiedsrichter: Babak Rafati (Hannover)











