KSC schlägt Thun mit 1:0
Am Nachmittag traf der KSC in einem Testspiel zugunsten der 'Roland Mack-Stiftung Kinderherzen' auf den Schweizer Erstligisten FC Thun. Auf dem Platz des SV Rust siegte der KSC am Ende verdient mit 1:0 (0:0).

Verzichten musste Coach Markus Kauczinski nach dem gestrigen Test in Liedolsheim dabei zusätzlich noch auf Außenverteidiger Philipp Klingmann (Außenbandzerrung am rechten Sprunggelenk), Timo Kern (Zerrung) und Elia Soriano (grippaler Infekt), die neben den Spielern, die bereits gestern gefehlt hatten, nicht nach Rust mitgefahren waren.
Vor den Toren des Europparks lieferte der KSC in den ersten 45 Minuten ein gutes und temporeiches Spiel ab. Vom Gegner aus der Schweiz war dabei bedingt durch den guten Auftritt der Kauczinski-Elf nicht allzuviel zu sehen. Bereits in der zweiten Minute hätte beinahe Selcuk Alibaz für die Karlsruher Führung gesorgt, als sich seine Flanke aus halblinker Position zu einem gefährlichen Torschuss entwickelte und letztlich nur knapp über das Schweizer Tor hinweg flog. Vier Minuten später war Alibaz dann bei einer Ecke Vorlagengeber für Verteidiger Jan Mauersberger, dessen Kopfball die Thuner aber gerade noch auf der Linie klären konnten.
Rund zehn Minuten dauerte es, ehe erstmals die Schweizer vor dem KSC-Tor auftauchten - doch entweder zielten sie nicht genau genug bei ihrem Schussversuchen (9.), oder Dirk Orlishausen im KSC-Tor war – wie in der zehnten Minute – zur Stelle, um einen Fauxpas in der Karlsruher Hintermannschaft durch eine verunglückte Rückgabe auszubügeln.
In der Folgezeit hatte der KSC zweimal per Kopf durch van der Biezen (16.) und Gordon (26.) nach Flanke beziehungsweise Eckball Torchancen, ehe in der 32. Minute dann Sebastian Schiek im Strafraum elfmeterreif zu Fall gebracht wurde, der Schiedsrichter dem KSC den eigentlich fälligen Elfmeter aber verwehrte.
Nachdem sich in der 35. Minute Alibaz nochmals aus rund 25 Metern versucht hatte, musste der KSC kurz vor der Pause (43.) nochmals eine kurze Schrecksekunde überstehen, als dieses Mal eine verunglückte Flanke der Thuner ans Lattenkreuz des KSC-Tores krachte. Praktisch mit dem Ende der ersten 45 Minuten hätte es dann beinahe doch noch mit der KSC-Führung geklappt – aber Koen van der Biezen verzog nach einer schönen Kombination über Gaétan Krebs und Rouwen Hennings beim Abschluss und setzte den Ball halbrechts am langen Pfosten vorbei.
In der zweiten Häfte war es dann wieder KSC, der seine Angriffsbemühungen weiter fortsetzte. So tauchte zunächst Karim Benyamina gefährlich vor dem Tor auf (48.), ohne allerdings den Ball im Tor unterbringen zu können. Kurz darauf zeigte sich dann Orlishausen auf dem Posten, als er bei einem Schussversuch der Schweizer(50.) zur Stelle war.
In der Folge gab es in der weiterhin temporeichen, aber nun ausgeglichener verlaufenden Partie, Chancen auf beiden Seiten – entweder wurde von beiden Teams aber nicht genau genug gezielt, oder aber Orlishausen beziehungsweise sein Schweizer Gegenüber waren zur Stelle.
Das einzige Tor der Partie blieb dann verdientermaßen dem KSC vorbehalten. In der 71. Minute war es Mittelfeldakteur Gaétan Krebs, der nach einem Angriff über die rechte Seite von Sebastian Schiek nicht lange fackelte und den abprallenden Ball mit Hilfe des Innenpfostens aus 20 Metern rechts unten im Thuner Tor unterbrachte.
Der KSC spielte: Orlishausen – Müller (76. Biggel), Mauersberger (62. Schuster), Gordon, Schiek – Alibaz, Haas, Krebs (86. Nadidai), Dulleck (46. Brechtel) - Hennings (46. Benyamina), van der Biezen (80. Reiß)











